Wer nicht hüpft, der ist… – ja was eigentlich? Wo hüpfende Proteste geboren wurden
Es gibt ganz erstaunliche Parallelen zwischen den Fridays for Future und den anti-russischen Protesten in der Ukraine 2014. Alles Zufall? Ich lebe in Russland und bekommen von den Fridays for Future hier nichts mit. Umso überraschter war ich, als ich in den Medien gesehen habe, dass Jugendliche in Deutschland nun hüpfend protestieren und skandieren: „Wer […]
Es gibt ganz erstaunliche Parallelen zwischen den Fridays for Future und den anti-russischen Protesten in der Ukraine 2014. Alles Zufall?
Ich lebe in Russland und bekommen von den Fridays for Future hier nichts mit. Umso überraschter war ich, als ich in den Medien gesehen habe, dass Jugendliche in Deutschland nun hüpfend protestieren und skandieren: „Wer nicht hüpft, der ist für Kohle!“
Das kam mir sehr bekannt vor.
2014 gab es im Zuge des Maidan unter Schülern und Studenten in der Ukraine ebenfalls „Hüpf-Proteste“. Damals war die Losung: „Wer nicht hüpft, der ist Moskal!“.
„Moskal“ ist in der Ukraine ein Schimpfwort gegen Russen. Auf Ukrainisch lautet es: „Chto ne skatsche toi Moskal!“ und das kann man auf dem Video deutlich hören. In den ersten 30 Sekunden verkündet der Redner anti-russische und patriotische Parolen, dann ab Sekunde 30 hört man die Hüpf-Parole und der ganze Platz beginnt zu springen.
Erstaunlich, wie sich die Bilder gleichen, oder nicht?
Übrigens haben die jungen Leute in der Ukraine damals auch Schule und Vorlesungen an der Uni geschwänzt, um an den Demos teilzunehmen. Ein bisschen hüpfen scheinen junge Leute heutzutage besser zu finden, als Bildung. Wofür sie hüpfen, scheint nicht wichtig zu sein. In der Ukraine wurden sie dafür begeistert, gegen Russland zu hüpfen, fünf Jahre später hüpfen sie in Deutschland gegen Kohle. Hauptsache hüpfen und Hauptsache während der Schulzeit.
Für Organisatoren solcher Proteste sind Jugendliche eine leichte Beute. Sie sind begeisterungsfähig und wenn man ihnen sagt, dass sie für Proteste die Schule schwänzen dürfen, dann kommen auch die mit, denen völlig egal ist, wofür oder wogegen sie hüpfen sollen.
Hinzu kommt, dass Greta und ihre Fridays for Future ja kein Phänomen sind, das von selbst entstanden ist. Es ist ein Phänomen, dass mit massiver Unterstützung der Presse in Westeuropa geschaffen wurde. Im Rest der Welt spielt Greta keine Rolle, wie ich hier analysiert habe. Und zum Beispiel in Russland weiß niemand, wer Greta überhaupt ist.
Ich glaube nicht an Zufälle. Die USA haben oft genug gezeigt, dass die psychologischen Mittel, Proteste zu schüren und sogar einen Regimechange herbeizuführen, immer die gleichen sind und auch die Mittel erkennt man jedes Mal wieder: Es gibt einen jungen, charismatischen Anführer (zum Beispiel Guaido in Venezuela oder Greta bei den Fridays) und griffige Parolen. Und wenn es gegen eine Regierung und die Polizei geht, haben sie oft noch Blumen in den Händen, das wirkt schön freundlich und friedlich. Die Bilder gleichen sich immer. Und der Maidan war, wie man heute weiß, komplett von den USA organisiert und finanziert. Auch die Parolen und die Strategien kamen von US Think Tanks. Alle Details zum Maidan finden Sie in dieser Leseprobe aus meinem Buch über die Ukraine-Krise 2014.
Und nun sehe ich eine offensichtlich orchestrierte Greta-Bewegung, von der noch niemand weiß, wer sie organisiert hat. Klar ist nur, dass sie organisiert ist. Das Verhalten der Medien ist zu abgestimmt für einen Zufall und Einladungen zum Weltwirtschaftsforum in Davos oder zur Weltklimakonferenz bekommen nicht einmal alle führenden Fachleute. Aber ein kleines Mädchen, dass ein paar Mal mit einem Plakat vor seiner Schule stand, dem wird überall der rote Teppich ausgerollt und die führenden Persönlichkeiten der Welt stehen Schlange, um sich mit ihr fotografieren zu lassen.
Das mag mag manch einer glauben, ich glaube diese offizielle Version nicht.
Und wenn diese – in meinen Augen – organisierte und orchestrierte Greta-Bewegung nun die gleichen Mittel nutzt, wie die aufgepeitschten Jugendlichen in der Ukraine vor fünf Jahren, dann wirft das noch mehr Fragen auf. Ich bin sicher, dass keiner der deutschen Jugendlichen das Stilmittel „hüpfen“ vorher kannte. Vor fünf Jahren, als das in der Ukraine zu sehen war, haben die deutschen Medien darüber gar nicht berichtet und außerdem waren die heute protestierenden Kids damals noch in der Grundschule. Und dass hüpfen ein populäres und oft genutztes Stilmittel bei Protesten ist, ist mir auch nicht bekannt.
Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass es Verbindungen zwischen den Schöpfern der Greta-Bewegung und den anti-russischen Maidan-Protesten 2014 geben könnte. Es ist ein Verdacht, ich habe keine Belege dafür. Aber dass all das nur Zufall ist, das glaube ich nicht. Natürlich darf man mich deswegen gerne einen „Verschwörungstheretiker“ nennen.
Wie sagte es US-Präsident Franklin Roosevelt: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas passiert, können Sie sicher sein, dass es genau so geplant war.“
Das hat sich praktisch immer im Nachhinein bestätigt, manchmal erst nach Jahrzehnten, wenn geheime Akten frei gegeben wurden.
Warum sollte es bei Greta plötzlich anders sein?
Wenn Sie sich dafür interessieren, wie die Maidan-Proteste 2014 organisiert wurden, dann sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse und ihre Folgen detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe. In diesen Ereignissen liegt der Grund, warum wir heute wieder von einem neuen Kalten Krieg sprechen. Obwohl es um das Jahr 2014 geht, sind diese Ereignisse als Grund für die heutige politische Situation also hochaktuell, denn wer die heutige Situation verstehen will, muss ihre Ursachen kennen.