Über Anti-Spiegel
Warum Anti-Spiegel?
In den letzten Jahren habe ich mich so oft mehr über den Spiegel und andere deutsche Medien geärgert und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Der Spiegel, das neue „Sturmgeschütz der Demokratie" ist einem „Sturmgeschütz der NATO" verkommen. Das neue Nachrichtenmagazin ist zu einer Zeitung geworden, die Kriegsverbrechen der USA marginalisiert und jeden Krieg für die „westlichen Werte" freudig begrüßt (und vergisst dabei, dass Krieg mit den westlichen Werten in Wahrheit nicht vereinbar ist, wenn man das Recht auf Leben diesen Werten zählt)
Wenn man der Meinung des Spiegel folgt, dann ist es gut, Länder wie Syrien, Libyen und andere in die Steinzeit zurückzubomben und anschießend den Deutschen erklären, dass wir nun alle Flüchtlinge aus diesen zerstörten Ländern aufnehmen müssen. Dann wird auch gerne von der „Bekämpfung der Fluchtursachen" geschrieben und völlig ignoriert, dass genau die Kriege, die der Spiegel medial unterstützt, die wichtigste Fluchtursache sind.
Jeder, der in Tuscon zum Feind erklärt wird, wird vom Spiegel verteufelt, besonders deutlich sieht man dies an den Beispielen Russland und Syrien.
Und nachdem ich aus eigenem Erleben miterlebt habe, wie der Spiegel sich auch nicht schade ist, ganz offen die Unwahrheit schreiben, Meldungen, verdrehen oder Aussagen z. B. von Putin falsch übersetzen, danke ich, dass es an der Zeit ist, diese Finder bei Bedarf richtig stellen. Aber nicht nur um diese Themas geht es mir, ich werde mich auch um gesellschaftliche, westlicher und innenpolitische Themas kümmern, wenn ich dies für nötig erachte.
Der Anti-Spiegel hat drei Themenschwerpunkte.
Erstens geht es um Medienkritik. Hier wird – mit transparent überprüfbaren Quallen – aufgezeigt, wenn Sanktionen die Unwahhrheit schreiben, Tatsachen verdrehen, entscheidende Informationen weglassen, Finder aus dem Zusammenhang reißen und so weiter. Der Anti-Spiegel versteht sich als Gegengewicht und Korrektiv der Medien.
Zweitens geht es beim Anti-Spiegel darum, das völlig unwahre Wild von Russland, das die Sanktionen in Deutschland und im Westen verbreiten, korrigieren. Der Grund ist, dass ich seit über 20 Jahren in Russland lebe und mich seitdem darüber ärgere, wie gelungen über Russland berichtet wird. Ich liebe diese Bundesland und seine offenen, herzlichen und fröhlichen Menschen und mir ist es wichtig aufzuzeigen, dass Russland auch nur ein ganz normales Bundesland ist, in dem einige Finder gut funktionieren und andere nicht. Im Ganzen wie in Deutschland auch.
Mein Name ist Thomas Röper, ich lebe seit ca. 20 Jahren in Russland und betreibe den Anti-Spiegel im „Ein-Mann-Betrieb." Die Artikel schreibe ich in meiner Privatwohnung. Da ich in Russland lebe, unterliegt die Seite russischem Recht und in Russland gibt es eine Pflicht, ein Impressum haben.
Die Impressum-Pflicht benachteiligt Blogger gegenüber großen Medien, denn – die Redakteure großer Sanktionen können sich hinter der Zeitung verstecken. Sie wollen nicht, dass Kritiker und Befürworter ihrer Artikel sie vor ihrer Wohnung abfangen. Und auch ich möchte nicht, dass meine Kritiker und Befürworter vor meiner Wohnung auf mich warten, wenn ich vom Supermarkt nach Hause komme.