US-Wahl: Alles ist nach Plan verlaufen
Joe Biden dürfte der nächste Präsident der USA werden. Alles läuft ganz so, wie es die unglaublichsten Prognosen vorhergesagt haben, die man sich aber gar nicht vorstellen konnte. In Tacheles-Sendungen haben Robert Stein und ich in den letzten Monaten viel über die US-Wahl und die kriminellen Machenshaften von Joe Biden gesprochen. Und wenn man sich […]
Joe Biden dürfte der nächste Präsident der USA werden. Alles läuft ganz so, wie es die unglaublichsten Prognosen vorhergesagt haben, die man sich aber gar nicht vorstellen konnte.
In Tacheles-Sendungen haben Robert Stein und ich in den letzten Monaten viel über die US-Wahl und die kriminellen Machenshaften von Joe Biden gesprochen. Und wenn man sich anschaut, was jetzt in den USA vor sich geht, dann muss man sagen, dass ein Szenario eingetreten ist, das wir zwar prophezeit haben, aber ohne uns vorstellen zu können, das es tatsächlich eintreten könnte.
Medien haben alle Biden-Skandale unsichtbar gemacht
Schon im Mai war klar, dass Trump die kriminellen Machenschaften von Biden ab September thematisieren würde und die Frage war, welche Folgen das haben würde. Angesichts der erdrückenden Anzahl öffentlich vorliegender Belege in Form von Kontoauszügen und Telefonmitschnitten konnten wir uns nicht vorstellen, wie die Biden-treuen Medien diese Dinge unter dem Teppich halten könnten. Aber ich habe immer gesagt, dass sie dass tun und alle Belege als Verschwörungstheorien lächerlich machen würden. Allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dass das tatsächlich funktionieren würde.
Aber es hat funktioniert.
Trumps Gegenangriff begann, wie aus öffentlich zugänglichen Quellen Monate vorher zu ersehen war und von mir daher auch Monate vorher berichtet wurde, im September. Ende September hat der US-Senat in einem detaillierten Bericht die korrupten Geschäfte von Biden aufgezeigt. Es geht um Millionenzahlungen, die Biden und seine Familie aus verschiedensten Ländern erhalten haben. Die Ukraine, die ich in diesem Zusammenhang immer wieder im Detail thematisiert habe, ist nur einer der Puzzlesteine. Über die größten dieser Fälle habe ich erst kürzlich berichtet und das war ja keineswegs meine Fantasie, die da mit mir durchgegangen ist, ich habe einfach nur aufgegriffen, was US-Medien, wie Politico, die keineswegs Trump nahe stehen, früher selbst mit Belegen über Biden berichtet haben.
Aber all das wurde von den deutschen „Qualitätsmedien“, die allesamt pro-Biden und gegen Trump agitieren, ignoriert oder in Nebensätzen als „Trumps Verschwörungstheorien“ lächerlich gemacht. Die US-Medien haben praktisch flächendeckend das gleiche getan. Dabei hat sogar die OSZE in ihrem vorläufigen Bericht der Wahlbeobachter die einseitige Voreingenommenheit der US-Medien thematisiert.
Es war klar, dass – wenn die Belege für Bidens Machenschaften so öffentlich sind, dass ein kleiner Blogger wie ich sie finden konnte – die Demokraten und ihre Unterstützer (auch in den Medien) natürlich wussten, welche Welle im September kommen würde. Sie hatten also genug Zeit, sich die Strategie zurechtzulegen, mit der sie antworten würden. Und die Strategie lautete verschweigen und lächerlich machen.
Unglaublich, aber wahr: Es hat funktioniert.
Sogar als kurz vor der Wahl der Computer von Hunter Biden ein Thema wurde, auf dem nicht nur reichlich belastendes Material über Korruption in der Ukraine zu finden war, das die Behauptung der Bidens, sie hätten nie über die Geschäfte von Hunter Biden in der Ukraine gesprochen, widerlegt hat, haben die Medien geschwiegen. Oder sie haben es lächerlich gemacht und die Glaubwürdigkeit der Informationen in bestritten. Nur eines haben sie nicht gemacht: Sie haben Joe Biden keine einzige kritische Frage gestellt.
Und dass auf dem Computer auch Fotos und Korrespondenz zu finden waren, die zeigen, dass Hunter Biden eine sexuelle Affäre mit einer 14-jährigen hatte, wurde massiv zensiert. Die Internetkonzerne haben konsequent jeden Link gelöscht, der zu den belastenden Fotos und anderen Belegen geführt hat. Bei Facebook zum Beispiel war für diese konsequenten Löschung aller Biden-kritischen Inhalte eine Dame namens Anna Makanju verantwortlich, die – so ein Zufall – einst eine Mitarbeiterin von Vizepräsident Joe Biden und unter anderem für Bidens fragwürdigen Ukraine-Geschäfte zuständig war. Auch das ist keine Verschwörungstheorie, Makanju hat das selbst in Interviews offen gesagt.
Die Saat neuer Lügen gedeiht in frisch gepflügten Gehirnen besser
Die Briefwahl, die die Demokraten in den USA propagiert haben, ist hochgradig manipulationsanfällig. Ich will die Gründe jetzt nicht wiederholen, ich habe ausführlich darüber berichtet, was das Problem bei der Briefwahl ist, den Artikel finden Sie hier.
Man muss eines im Hinterkopf haben: Die Medien prügeln seit 2016 auf Trump ein. Ein solches mediales Trommelfeuer hat bisher noch niemand politisch überlebt. Trump hat – unabhängig davon, wie die Wahl am Ende ausgeht – trotzdem die Unterstützung von knapp über oder knapp unter 50 Prozent der Amerikaner. Man stelle sich einmal vor, wie deutlich sein Wahlsieg ausgefallen wäre, wenn die Medien fair über ihn berichtet hätten.
Und dass sie unfair berichtet haben, ist – ich erinnere daran – nicht nur mein Eindruck oder die Meinung der Trump-Fans, die OSZE hat es in ihrem vorläufigen Wahlbericht bestätigt. Laut OSZE haben die Medien knapp 50 Prozent ihrer besten Sendezeit darauf verwendet, „kritisch“ (also negativ) über Trump zu berichten, während sie in ca. 20 Prozent ihrer Sendezeit „neutral“ über Biden berichtet haben. Das bedeutet, dass in den Mainstream-Medien der USA jede zweit Minute der besten Sendezeit benutzt wurde, um Trump in ein schlechtes Licht zu rücken.
Und nur zur Klarstellung: Ich bin kein Trump-Fan, im Gegenteil. Ich finde seine Außenpolitik zum größten Teil katastrophal. Nur war die komischerweise gar nicht das Haupthema der Trump-Kritik. Es ging nicht um seine Politik gegenüber Venezuela, dem Iran, dem Nahen Osten insgesamt und so weiter. In der „kritischen“ US-Berichterstattung, die die OSZE aufgezeigt hat, ging es um seine Frisur, seine Tweets und andere Belanglosigkeiten. Es ging darum, negative Emotionen zu wecken und nicht um Kritik in der Sache. Ein solches Vorgehen, bei dem es um Emotionen anstatt Fakten geht, nennt man in Fachkreisen Propaganda. Und wie wir sehen, hat sie funktioniert.
Niemand in den Mainstream-Medien hat zum Beispiel die einfache Tatsache erwähnt, dass Trump der erste US-Präsident seit über 100 Jahren ist, der keinen neuen Krieg angefangen hat. Das ist eine unbestrittene Tatsache, aber sie hätte ein positives Licht auf Trump geworfen und das war nicht gewollt. Stattdessen wurden seine Tweets thematisiert, aber ich frage mich, was wichtiger ist: Ob jemand ab und an Unsinn tweetet, oder ob jemand neue Kriege beginnt?
Wie gesagt bin ich kein Trump-Fan, aber die einseitige „Berichterstattung“ sticht geradezu ins Auge, erst recht, wenn man sich die Mühe macht und seine Tweets verfolgt, denn die meisten seiner Tweets waren in der Sache in Ordnung. In die Medien haben es nur die wenigen Tweets geschafft, in denen er mal über Stränge geschlagen ist. Oder bei denen man es zumindest so darstellen konnte, wenn man den Tweet aus dem Zusammenhang reißt und nicht über die Hintergründe berichtet.
Im russischen Fernsehen hat der russische USA-Korrespondent das Vorgehen der US-Medien so zusammengefasst: „Die Saat neuer Lügen gedeiht in frisch gepflügten Gehirnen besser“
Das ist in meinen Augen treffend formuliert und es hat funktioniert.
Die „Operation Wahlsieg“
Da die Wahl knapp werden würde, haben sich die Internetkonzerne eine weitere Strategie ausgedacht, der sich die „Qualitätsmedien“ stillschweigend angeschlossen haben: Man wartet nicht auf ein offizielles Wahlergebnis, sondern man verkündet den Wahlsieg in dem Moment, in dem zwei führende US-Medien ihn verkünden. Gleichzeitig kennzeichnet man alle Posts, die etwas anderes behaupten, als Fake News oder löscht sie sogar kurzerhand. Twitter und Wikipedia haben diese Strategie offiziell verkündet, wie Sie hier nachlesen können.
De facto bedeutet das, dass sich die heute für die öffentliche Meinung so wichtigen sozialen Netzwerke das Recht genommen haben, zu entscheiden, wer die US-Wahl gewonnen hat. Auch wenn die Auszählung noch läuft und es noch keine amtlichen Ergebnisse gibt, verkünden sie einen Wahlsieger und zensieren gleichzeitig alle Posts, die das Gegenteil behaupten. Das kann man in den extra dafür geänderten Richtlinien von Twitter und Wikipedia nachlesen.
Es war also schon vor der Wahl klar, wie es laufen würde: Irgendwann verkünden mindestens zwei führende US-Medien den Wahlsieg von Biden und sofort nehmen es alle anderen Medien auf, egal wie knapp der Stand der Auszählung zu dem Zeitpunkt noch ist. Zurückrudern wird danach aber niemand mehr.
Erinnern wir uns kurz an die US-Wahl im Jahr 2000, bei der sich die Medien noch völlig anders verhalten haben. Damals gab es einen wochenlangen Streit, ob George Bush oder Al Gore die Wahl gewonnen hat, der am Ende vom Obersten Gericht entschieden wurde. Die Medien haben sich damals zurückgehalten und auf das endgültige Wahlergebnis gewartet. Das ist heute anders.
Heute werden auch noch Gerichte entscheiden müssen, denn es gibt reichlich Verdachtsmomente bei der Briefwahl und deren Auszählung. Immerhin durften – Corona sei dank – die wenigen zugelassenen Wahlbeobachter die Auszählung nur aus zehn Metern Entfernung beobachten. Aber was kann man aus der Entfernung noch auf einem Wahlzettel erkennen?
Trotzdem warten die Medien dieses Mal nicht auf ein amtliches Wahlergebnis oder die Entscheidungen von Gerichten. Mit dieser medialen Festlegung setzen sie übrigens die Richter selbst unter Druck.
Warum Trumps Klagen nichts mehr bewirken werden
Ich erwarte nicht, dass Trump die Sache noch drehen kann, selbst wenn er in Wahrheit die Wahl gewonnen hätte. Der mediale Druck aus den Medien wird auch die Richter treffen und man muss als Richter schon ein enorm starkes Rückgrat haben, wenn man sich dem entgegen stellt und und zum Beispiel im entscheidenden Staat Pennsylvania eine Neuauszählung anordnet, weil es tatsächlich Hinweise auf Manipulation bei den entscheidenden Briefwahlstimmen gibt. So aufgeheizt, wie die Lage in den USA ist, müsste ein solcher Richter wohl nicht nur um seinen Ruf, sondern auch um sein Leben fürchten müssen.
In meinen Augen ist die Sache gelaufen, Biden wird der nächste US-Präsident. Ob er tatsächlich die Mehrheit bekommen hat, oder ob es Manipulationen gab, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Die „Operation Wahlsieg“ war perfekt durchgeplant, sowohl in der medialen Vorbereitung, als auch bei der medialen Verkündung des Wahlsieges. Und sogar das Ausland spielt mit, zumindest die Nato-Länder. Merkel, Macron und viele andere haben nicht auf ein offizielles Wahlergebnis gewartet, sie haben Biden zum Wahlsieg gratuliert, kaum dass die US-Medien ihn verkündet haben.
Trump wird nun medial und politisch kalt gestellt, Biden wird als „gewählter Präsident“ bereits mit allen möglichen Staatschefs telefonieren und die Medien werden breit berichten. Welcher Richter wird sich in so einer Situation noch hinstellen und in einem Urteil gegen diesen mächtigen politischen und medialen Strom schwimmen und verkünden „April, April, es gab Manipulationen bei der Briefwahl!“
Das wird kaum jemand tun, erst recht nicht in einem Land, in dem erst im Juli ein Mordanschlag auf die US-Richterin Esther Salas verübt worden ist, die in einem politisch heiklen Fall entscheiden sollte. Sie blieb zwar unverletzt, aber ihr Sohn wurde erschossen. Und aufgeklärt wird der Mordanschlag auf die Richterin nicht, denn der Täter war so freundlich, sich nach dem misslungenen Mordanschlag selbst zu erschießen.
Wie würden Sie handeln, wenn Sie als Richter in einer solchen Atmosphäre ein Urteil fällen müssten, das für Sie oder Ihre Familie lebensgefährlich werden kann?
Daher dürften Trumps Versuche, gerichtlich noch etwas zu bewirken, sogar dann ins Leere laufen, wenn er handfeste Beweise für seine Vorwürfe vorlegen würde. Wir haben an Bidens Skandalen gesehen, wie das funktioniert: Die Medien verschweigen es kurzerhand oder machen es lächerlich.
In den USA wird behauptet, dass ausländische Kräfte aus Russland, China und dem Iran versuchen würden, die Legitimität der Wahl zu untergraben. Nach Lage der Dinge würde ich sagen, dass die USA das selbst tun und dabei offensichtlich keine Hilfe aus Russland, China oder dem Iran brauchen.