Keine einzige Pressekonferenz und immer neue Aussetzer: Bidens Demenz wird täglich offensichtlicher
Der neue US-Präsident hat in den fast zwei Monaten seiner Amtszeit noch nicht eine Pressekonferenz abgehalten, dafür zeigt er bei Auftritten vor ausgewähltem Publikum immer mehr Aussetzer. Hier werde ich eine Auswahl zeigen und einen Bericht des russischen Fernsehens darüber übersetzen. Die amerikanische Webseite hat einige der Aussetzer Bidens aus den letzten Wochen aufgelistet. Ich […]
Der neue US-Präsident hat in den fast zwei Monaten seiner Amtszeit noch nicht eine Pressekonferenz abgehalten, dafür zeigt er bei Auftritten vor ausgewähltem Publikum immer mehr Aussetzer. Hier werde ich eine Auswahl zeigen und einen Bericht des russischen Fernsehens darüber übersetzen.
Die amerikanische Webseite hat einige der Aussetzer Bidens aus den letzten Wochen aufgelistet. Ich zeige hier einen Teil davon und danach schauen wir uns an, wie in Russland darüber berichtet wird. Deutsche Medien verschweigen diese Vorfälle bekanntlich konsequent.
Zum Beispiel verhaspelte er sich bei einer Rede, bei der er nur vom Blatt ablesen musste und sagte dann: „Was tue ich hier eigentlich?“
https://twitter.com/hollyjayewiley/status/1365487520755105794
Biden wurde bis heute nicht erlaubt, live irgendwelche Fragen zu beantworten, nicht einmal Fragen von ihm wohlgesonnenen Parteifreunden. Bei einer Videokonferenz mit Nancy Pelosi endete Biden mit den Worten, er sei nun bereit, Fragen zu beantworten. Das Weiße Haus hat die Übertragung daraufhin sofort beendet.
https://twitter.com/HustusMichael/status/1368649050787098627
Das geschah in der gleichen Woche Anfang März noch ein zweites Mal. Allerdings verwechselte Biden dabei sogar, wer eigentlich die Fragen stellt. Als er sagte, er wolle der Presse nun Fragen stellen, hat das Weiße Haus die Übertragung sofort beendet.
https://twitter.com/HustusMichael/status/1368650191121899522
In den russischen Abendnachrichten vom 9. März gab es mal wieder einen Bericht aus den USA, der mit einem weiteren Aussetzer Bidens begann. Da ich lange keine russischen Berichte über die politische Lage in den USA übersetzt habe, habe ich diesen Beitrag des russischen Fernsehens komplett übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Die Presse lacht über Biden und Trump hat die Wahl endgültig verloren
Joe Biden wurde von den Regierungen von 12 Bundesstaaten verklagt. Die Gouverneure werfen dem US-Präsidenten vor, das Land mit seinen Anweisungen zum Umweltschutz zu ruinieren. Die Prozesse drohen Bidens erste Rede an die Nation zu überschatten. Gleichzeitig liefert der amerikanische Staatschef selbst immer mehr Gründe für Kritik. Er hat die Hunde weggeschickt, die er kürzlich mit viel Pomp ins Weiße Haus geholt hatte.
Aus den USA berichtet unser Korrespondent Valentin Bogdanov.
Noch ein paar Tage bis zu Joe Bidens erster Rede an die Nation – am 11. März wird er zum Jahrestag des US-Shutdowns wegen der Pandemie sprechen – und die Amerikaner sind besorgt um den amerikanischen Präsidenten.
Bei einem Auftritt vor kleinem Publikum – das Weiße Haus hat Frauen geehrt, die zu Generälen ernannt wurden – vergaß Biden den Namen seines Pentagon-Chefs und welches Ministerium er leitet.
„Ich möchte dem Minis… Äh… dem ehemaligen General danken. Ich nenne ihn immer noch General. Mein… Mein… dieser Kerl, der diesen Laden da führt“, quälte sich Biden.
https://twitter.com/dcexaminer/status/1369064350422564868
Noch pikanter war die Situation, weil Verteidigungsminister Lloyd Austin in diesem Moment nur ein paar Schritte hinter dem Präsidenten der Vereinigten Staaten stand.
„Ich denke, wir wissen, warum Joe Biden noch keine einzige Pressekonferenz abgehalten hat. Er ist dazu offensichtlich nicht in der Lage. Die ausländische Presse spricht jeden Tag offen davon, dass er schwach und verwirrt aussieht und Gedächtnisprobleme hat“, sagte Sean Hannity, Moderator von Fox News.
Fairerweise muss man sagen, dass Trump einst auch den Namen des Pentagon-Chefs verwechselt hat. Allerdings hat er sie oft ausgewechselt. Im Jahr 2019 bezeichnete einen davon, Mark Esper, als Mark Esperanto.
Die Guten von den Bösen zu unterscheiden, haben auch Bidens Schäferhunde nicht gelernt. Das Experiment ihres Aufenthaltes im Weißen Haus endete als Misserfolg.
Die „First Fogs“ wurden wegen aggressiven Verhaltens von Major, der angeblich einen Sicherheitsmann des Weißen Hauses gebissen hat, nach Delaware geschickt, berichteten US-Medien.
Zusammen mit Major wurde auch Champ nach Wilmington geschickt, obwohl er sich im Gegensatz zu seinem jüngeren Partner, den Bidens Frau Jill vor drei Jahren aus dem Tierheim geholt hat, nichts hat zu Schulden kommen lassen.
Major hingegen ist schon früher aufgefallen. Letztes Jahr verdrehte sich Biden, als er mit ihm spielte, das Bein.
Dabei gab es darum so viel Lärm. Mit der Losung „Wir bringen Hunde zurück ins Weiße Haus“ sind Joe und Jill Biden gegen Donald Trump und Melania angetreten, die keine Haustiere hatten. Die Schäferhunde Major und Champ waren Teil von Bidens Wahlkampf.
Aber Trump verlässt sich nach wie vor nur auf sich selbst. Nach einigen Reibereien mit Parteikollegen erlaubte er ihnen, seinen Namen und sein Bild zu verwenden, um Spenden zu sammeln. Für viele Republikaner ist der ehemalige Präsident bereits eine Legende.
„Trump hat was. Er hat eine dunkle Seite und er hat eine Art Magie. Er kann die Republikanische Partei zu etwas machen, was sonst niemand konnte. Er kann sie größer und stärker machen, er kann sie vielfältiger machen. Und er kann sie auch zerstören“, sagte Lindsey Graham, ein republikanischer US-Senator.
Wenn einfache Republikaner „Trump“ sagen, meinen sie die Partei und umgekehrt.
Selbst im prodemokratischen New York hat der 45. Präsident Unterstützer. Einer von ihnen begrüßte Trump, als der zum ersten Mal nach dem Verlassen des Weißen Hauses zu seinem New Yorker Tower fuhr.
Natürlich winkte Trump zurück. Er war allein im SUV – Melania und Sohn Barron waren nicht mitgekommen.
Die Demonstranten versammelten sich am nächsten Tag auf der Fifth Avenue um ihm einen familiären Empfang zu bereiten. Eine riesige „Trump 2024“-Flagge wurde entrollt. Der Assistent des ehemaligen Präsidenten, der zur Menge kam, verteilte aktiv Medaillen.
Doch zuvor waren seine Gegner beim Trump Tower erschienen. Sie brachten eine riesige Aufblaspuppe von Trump mit. Demonstranten hielten Plakate mit der Aufschrift „Verhaftet ihn!“ hoch.
Der Appell richtete sich an die New Yorker Staatsanwaltschaft, die nun die Finanzierung des Baus des Trump-Hochhauses in Chicago überprüft. Es geht um mögliche Steuerhinterziehung von hundert Millionen an Krediten, die abgeschrieben wurden.
Sein letztes Gerichtsverfahren wegen der Wahl hat Trump auch verloren. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten wies die letzte seiner zahlreichen Berufungen ab, in der es um fehlende Stimmzettel in Wisconsin ging. Dort hat Biden Trump um 20.000 Stimmen geschlagen.
Auch die Klage, die Trumps Verbündete Leanne Wood in Georgia eingereicht hat, um die Stichwahl der Senatswahlen zu blockieren, ist gescheitert.
Aber die Republikaner in Georgia arbeiten bereits an ihren Fehlern. Der Senat des Bundesstaates billigte ein großes Wahlreformgesetz.
Die liberalen Medien sind empört: „43 Staaten behandeln Gesetzesentwürfe, die das Wahlrecht einschränken. Wenn sie verabschiedet werden – die Republikaner kontrollieren mehr Staaten als die Demokraten – wird das Wählen viel schwieriger.“
Aber auch in Staaten, in denen die Demokraten alles kontrollieren, gibt es Probleme. Zum Beispiel in New York, wo Gouverneur Andrew Cuomo immer tiefer in Sexskandalen versinkt. Fünf Frauen haben ihn bereits der sexuellen Belästigung beschuldigt.
Auf Fox News nannte Trumps Sohn Cuomo einen Schoßhud. So haben die Demokraten seinen Vater genannt.
„Das ist eine Einbahnstraße. Wenn ein Republikaner in dieser Situation wäre – ob nur der eine Skandal, beide Skandale, oder ein Teil der Skandale -, wäre das längst vorbei. Aber Andrew Cuomo kommt mit allem durch“, sagte Donald Trump Jr.
Der Gouverneur von New York ist ein echtes Phänomen. Ich hat es sogar geschafft, die eigenen Parteigenossen gegen sich aufzubringen.
Unter Bezug auf ihre Forderung, Cuomo solle sich nicht an den Posten klammern, entwarfen die Republikaner des Bundesstaates ein Amtsenthebungsverfahren.
Um New York zu führen, brauche man Vertrauen und Autorität, heißt es in der Entschließung. Cuomo hat beides verloren.
Ende der Übersetzung