Unterstützung für Pfizer: Bereiten die USA eine Medienkampagne gegen den russischen Impfstoff vor?
Russische Medien melden unter Berufung auf informierte Kreise im Kreml, dass die USA eine Desinformationskampagne gegen den russischen Impfstoff Sputnik-V vorbereiten. Ob das der Wahrheit entspricht, kann heute noch niemand wissen. Ich weise immer wieder darauf hin, dass Vorsicht geboten ist, wenn Medien ungenannte Quellen in Regierungen und Geheimdiensten zitieren. Das gilt nicht nur für […]
Russische Medien melden unter Berufung auf informierte Kreise im Kreml, dass die USA eine Desinformationskampagne gegen den russischen Impfstoff Sputnik-V vorbereiten.
Ob das der Wahrheit entspricht, kann heute noch niemand wissen. Ich weise immer wieder darauf hin, dass Vorsicht geboten ist, wenn Medien ungenannte Quellen in Regierungen und Geheimdiensten zitieren. Das gilt nicht nur für westliche Medien, die das ständig tun, sondern auch für russische Medien, auch wenn die das nur selten tun.
Dennoch finde ich die Meldung interessant genug, um darüber zu berichten, denn wir werden bald wissen, ob sie der Wahrheit entspricht. Daher übersetze ich zunächst die Meldung des russischen Fernsehens und füge anschließend noch einige Erläuterungen zu den darin genannten Organisationen hinzu.
Beginn der Übersetzung:
Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten planen eine groß angelegte Medienkampagne gegen den russischen Impfstoff Sputnik-V.
Laut RIA Novosti hat eine hochrangige Quelle im Kreml das berichtet.
Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur sagte, dass die USA vor dem Hintergrund der wachsenden Nachfrage nach dem russischen Impfstoff eine Medienkampagne mit Hilfe der von Washington kontrollierten Nicht-Regierungsorganisationen USAID, den Foundations von George Soros, der Thomson Reuters Foundation und der Medien BBC, Reuters und Internews gegen Sputnik-V vorbereiten.
Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Kampagne beschlossen wurde, Thesen über Ineffizienz und Gefahr durch den russischen Impfstoff zu verstärken, indem von massenhaftem Sterben nach der angeblichen Verwendung des Impfstoffs zusammen mit „entlarvenden“ Informationen über die Inkompetenz russischer Spezialisten auf dem Gebiet der Immunologie berichtet wird.
Die Quelle sagte weiter, die Zielgruppe würden europäische Länder sein, die Sputnik-V zugelassen haben: Slowakei, Ungarn, Serbien, Montenegro, San Marino und Nordmakedonien.
Der Zweck der Kampagne der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten gegen den russischen Impfstoff ist es, das Vertrauen in die russische Wissenschaft zu untergraben und gleichzeitig den Pfizer-Impfstoff zu fördern.
Wie die Quelle erklärt, fordert Washington auch die Befreiung amerikanischer Impfstoff-Hersteller von gesetzlichen Schadenersatzzahlungen im Falle von Nebenwirkungen und Fahrlässigkeit des Herstellers des Impfstoffs.
Ende der Übersetzung
Die USA nutzen ihre NGOs gerne für Medienkampagnen, allein die genannte US-Behörde USAID hat jedes Jahr ein Milliardenbudget für Propaganda zur Verfügung. 2019 wurde dazu bei USAID sogar extra eine neue Abteilung gegründet, deren einziger Zweck anti-russische Propaganda ist und deren erstes Jahresbudget fast 600 Millionen Dollar umfasst hat. Das allein ist mehr Geld, als die russischen Auslandsmedien (Russia Today und Sputnik) für angebliche und ach so gefährliche „russische Propaganda“ weltweit zur Verfügung haben.
Worum es bei USAID geht, kann man sehr schön sehen, wenn deren Chef sich öffentlich äußert. Seine Aussagen zu Russland würden in Deutschland durchaus den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Da die „Qualitätsmedien“ über so etwas nicht berichten, habe ich es getan, den Artikel mit allen Quellen finden Sie hier.
Aber USAID ist nicht die einzige Waffe der USA im Informationskrieg. Das US-Außenministerium hat 2021 alleine für anti-russische Propaganda ein Budget von fast einer Milliarde Dollar.
Soros mit seinen Stiftungen ist noch einmal ein eigenes Thema, denn er hat sich abgesehen von seiner allseits bekannten Open Society Foundation ein Netzwerk von Stiftungen geschaffen, die unauffällig ebenfalls seine Thesen verbreiten, ohne dass die Leser bemerken, dass Soros dahinter steckt.
Eines dieser Instrumente ist das Project Syndicate in Prag. Diese Organisation verbreitet im Interesse ihrer Geldgeber (neben Soros ist das auch zum Beispiel die Stiftung von Bill Gates) Nachrichten, die dann weltweit von den Medien übernommen werden, ohne dass der Leser erfährt, woher sie kommen. Das ist ein für den Normalbürger fast undurchschaubares Geflecht, über das ich hier mit allen Quellen und vielen Beispielen berichtet habe.
Nun können wir uns zurücklehnen und abwarten: Wenn die russische Meldung der Wahrheit entspricht, dürften wir sehr bald erleben, wie genau über die genannten Kanäle Meldungen auftauchen, die behaupten, der russische Impfstoff sei gefährlich. Da ich inzwischen viel Erfahrung darin habe, den Ursprung einer Meldung zu finden, werde ich darüber – wie immer mit verlinkten Quellen – informieren.
Sollte es also demnächst viele Schlagzeilen über die angebliche Gefährlichkeit des russischen Impfstoffs geben und die Meldungen gehen auf die vom russischen Fernsehen genannten Quellen zurück, dann wissen wir sicher, dass die westlichen „Qualitätsmedien“ in dem Fall nichts weiter tun, als eine US-Propaganda-Kampagne zu unterstützen.
Das würde mich nicht verwundern, es wäre ja nicht das erste Mal. Und ich bin bereit, darauf zu wetten, dass der Spiegel, der längst von einem Nachrichtenmagazin zu einem Sprachrohr der westlichen Geheimdienste geworden ist, wieder in der ersten Reihe mitspielt.