Die WHO hat schon Ende August 2021 einen Leitfaden für die digitalen Impfpässe veröffentlicht, in dem man auf 99 Seiten nachlesen kann, welche Daten in den digitalen Impfpässen, die die WHO ihren Mitgliedern empfiehlt, wie gespeichert werden sollen. Dabei ist es nicht nur interessant, was die WHO darüber schreibt, welche Daten gespeichert werden sollen, noch interessanter ist, wer den Leitfaden verfasst und bezahlt hat.

Wer den Leitfaden erstellt und finanziert hat

In ihrer Danksagung zählt die WHO eine sehr lange Liste von Leuten auf, die an dem Leitfaden gearbeitet oder mitgearbeitet haben. Man kann dort auch erfahren, für welche Organisationen diese Leute tätig sind. Die meisten sind bei der WHO beschäftigt, aber nicht alle. Dabei ist bemerkenswert, dass neben der WHO die meisten anderen Experten, denen die WHO für ihre Mitarbeit dankt, von der Weltbank und von PATH sind. Die Weltbank und PATH haben in meinem Buch „Inside Corona“ – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – eigene Kapitel bekommen.

Die Weltbank hat ein eigenes Kapitel bekommen, weil sie an dem, was die Organisatoren der Pandemie vor 2020 selbst als „Pandemie-Vorbereitung“ bezeichnet haben, aktiv beteiligt war. In dem Kapitel werden Sie erfahren, dass es einige Mitarbeiter der Weltbank gibt, die mit den Stiftungen von Gates, Rockefeller und anderen eng vernetzt sind und vor Ausrufung der Pandemie an vielen Papieren und Veranstaltungen zur Pandemie-Vorbereitung mitgewirkt haben.

Bei PATH liegt die Sache anders, denn obwohl aus den Metadaten von Mr. X ersichtlich ist, wie eng Gates, Rockefeller und die anderen mit PATH zusammenarbeiten und PATH mit Milliarden finanzieren, hat eine Überprüfung der Verbindungen ergeben, dass PATH unserer Meinung nach nichts mit der Pandemie-Vorbereitung zu tun hatte. PATH beschäftigt sich mit anderen Themen, die jedoch so interessant sind, dass PATH trotzdem ein eigenes Kapitel in dem Buch bekommen hat. PATH war in der Vergangenheit in viele Fälle verwickelt, wenn bei der Erprobung von Medikamenten in Entwicklungsländern Menschen verstorben sind oder unsauber gearbeitet wurde. PATH scheint in diesem Bereich die Drecksarbeit zu machen und wenn ein Skandal ans Licht kommt, dann erscheinen nicht die Hersteller der getesteten Medikamente in den Schlagzeilen, weil die mit den Schlampereien bei der Erprobung ihrer eigenen Medikamente nichts zu tun haben, das macht ja PATH. Dieses Muster haben wir mehrmals gesehen.

Dass Mitarbeiter von PATH an dem WHO-Leitfaden für die digitalen Impfpässe mitgearbeitet haben, ist daher – in meinen Augen – kein Qualitätsmerkmal. Übrigens hat die Gates-Foundation PATH über die Jahre insgesamt über 2,5 Milliarden Dollar überwiesen, PATH ist damit nach der GAVI (5 Milliarden), der WHO (3,4 Milliarden) und dem Global Fund (3 Milliarden) der viertgrößte Geldempfänger von Bill Gates, der Mann findet PATH anscheinend sehr wichtig.

Über die Finanzierung ihres Leitfadens für die digitalen Impfpässe schreibt die WHO, dass er von drei Stiftungen und zwei Staaten finanziert wurde. Das wirft die nächste Frage auf: Die WHO hat ein Milliardenbudget und ihre eigenen Mitarbeiter, warum muss sie sich die Ausarbeitung eines solchen Leitfadens von anderen bezahlen lassen?

Zwei der Finanziers des Leitfadens sind – wenig überraschend – die Gates Foundation und die Rockefeller Foundation. Warum ich das als wenig überraschend bezeichne, will ich erklären.

ID2020

Haben Sie schon mal von ID2020 gehört? Das ist ein Projekt von Bill Gates, das auch in meinem neuen Buch „Inside Corona“ eine prominente Rolle einnimmt. Laut Eigenwerbung auf deren Seite, dem sogenannten „Manifesto„, geht es ID2020 um ganz edle Ziele. Man möchte den armen Menschen in der Welt eine digitale Identität geben, weil eine Milliarde Menschen keine haben und damit auch keinen Zugang zu Sozialsystemen uns so weiter.

Das klingt gut, bedeutet aber, dass die Menschen ihre Identität an Bill Gates abgeben, denn hinter ID2020 stehen Microsoft und die GAVI, beide von Bill Gates gegründet und kontrolliert. Außerdem steht noch die Rockefeller Foundation hinter ID2020.

Dass es ID2020 keineswegs um das edle Ziel geht, den ärmsten der Welt Menschen eine Identität zu geben, sondern dass es um sehr viel mehr geht, das erfährt man, wenn man sich die Themen des letzten Kongresses von ID2020 anschaut. 2020 fand der Kongress wegen Covid-19 online statt, die Themen der Diskussionen waren: „Gute digitale ID für alle: Wie kommen wir dahin?“, „Digitale Impfbescheinigungen: Design für eine neue Ära der globalen Gesundheit“, „Die letzten 30 Prozent erreichen: Digitale ID für finanzielle Eingliederung…und mehr!“ und „Den Grundstein legen: Digitale ID für die nächste Generation“.

Merken Sie was? ID2020 hat als wichtigste Themen unter anderem „Digitale Impfbescheinigungen“ und „Digitale ID für finanzielle Eingliederung…und mehr!“ behandelt. Es geht ID2020 darum, die Menschen komplett zu kontrollieren, alle ihre Daten zu bekommen, nicht nur Impfbescheinigungen. Aber bei den Impfbescheinigungen ist ID2020 mit dem WHO-Leitfaden, dessen Erarbeitung zufälligerweise von den Gründern von ID2020 finanziert wurde, einen großen Schritt vorangekommen.

Da Gates und Rockefeller über ID2020 daran arbeiten, Herren über die (digitalen) Identitäten aller Menschen der Welt zu werden, hat es mich nicht überrascht, dass die beiden auch die Finanzierung des WHO-Leitfadens für die digitalen Impfpässe übernommen haben. Immerhin setzen die meisten Staaten die Empfehlungen und Leitfäden der WHO eins zu eins um.

Die WHO schreibt in ihrer Danksagung zwar, dass die „Ansichten der Finanziers den Inhalt des Dokuments nicht beeinflusst“ haben, aber das halte ich für reichlich unglaubwürdig, wenn die Finanziers gleichzeitig mit viel Geld daran arbeiten, die Identitäten aller Menschen auf der Welt unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Welche Daten die WHO speichern will

Den 99-seitigen Leitfaden hier kurz zusammenzufassen, ist natürlich unmöglich. Aber wir können uns anschauen, welche Daten laut dem Leitfaden in den digitalen Impfpässen gespeichert werden sollen. Natürlich sollen Name, Geburtsdatum und Geschlecht jedes Geimpften gespeichert werden, außerdem bekommt jeder bei der Impfung eine eigene Identifikationsnummer.

Mein Verdacht, dass es bei dem digitalen Impfpass um mehr geht, als um die Impfungen gegen Covid-19, hat sich bestätigt und das passt exakt zu den Plänen von ID2020. Der Grund für die weltweiten digitalen Impfpässe ist – daran sei erinnert – Covid-19. In dem Leitfaden wird aber ausdrücklich festgelegt, diese Daten über alle Impfungen zu speichern, die ein Mensch bekommen hat. In der Spalte „Impfstoff oder Prophylaxe“ steht als Beschreibung zu lesen:

„Allgemeine Beschreibung des Impfstoffs oder Impfstoffuntertyps (z. B. COVID-19 mRNA-Impfstoff, HPV-Impfstoff)“

Und in der Spalte „Krankheit oder Erreger„, gegen den geimpft wurde, kann man als Beschreibung lesen:

„Name der Krankheit, gegen die geimpft wird (z. B. COVID-19)“

Hier soll unter dem Vorwand der Covid-19-Impfungen also eine Datenbank für alle Impfungen weltweit vorbereitet werden. Und bezahlt haben das Gates und Rockefeller, die mit ID2020 genau daran arbeiten, alle Daten der Menschen auf der Welt zu sammeln.

Aber die WHO sagt, dass deren „Ansichten den Inhalt des Dokuments nicht beeinflusst“ haben. Wozu dann aber die Speicherung aller weltweiten Impfungen gegen alles, wenn es bei den digitalen Impfpässen angeblich nur um Covid-19-Impfungen geht? Das Dokument trägt ausdrücklich den Titel „Digitale Dokumentation von COVID-19-Bescheinigungen: Impfstatus: technische Spezifikationen und Anleitung zur Umsetzung“ – von der „Dokumentation“ anderer Impfungen ist im Titel nicht die Rede, sie wird aber im Leitfaden still und heimlich eingeführt.

Außerdem sollen alle Daten über den verabreichten Impfstoff (Marke, Hersteller, Chargennummer, Nummer der Dosis) gespeichert werden, was ja noch verständlich ist. Aber wozu sollen Details über den Menschen gespeichert werden, der die Impfung verabreicht hat? Der Leitfaden will speichern, in welchem Land, welcher Verwaltungseinheit welcher Mitarbeiter die Impfung gegeben hat, sogar die Unterschrift des Mitarbeiters soll gespeichert werden.

Und natürlich wird über den Geimpften und die verabreichte Dosis alles gespeichert: Datum und Gültigkeitsdauer der Impfung und explizit auch das Datum der nächsten planmäßigen Impfung. Die Boosterei wird also schon explizit in die Impfpässe aufgenommen und bis in die Ewigkeit festgeschrieben.

Übrigens ist in diesem Zusammenhang ein Detail interessant: In letzter Zeit häufen sich Meldungen darüber, dass die Impfstoff-Chargen sich voneinander unterscheiden und dass bei einigen Chargen vermehrt schwere Impfnebenwirkungen auftreten. Auch wenn die deutsche Politik behauptet, dass sie nicht einmal genau weiß, wie viele Menschen geimpft wurden, ist davon auszugehen, dass die Hersteller genau wissen, welche Charge wohin gegangen ist. Und mit den Daten im Impfpass lässt sich genau verfolgen, wer mit welcher Charge geimpft wurde. Das wäre sehr praktisch, wenn wir – Achtung: böse Verschwörungstheorie – annehmen, dass die Impfstoffhersteller anhand unterschiedlicher Chargen Kontrollgruppen schaffen wollen, um mehr über die Wirkung der neuartigen und experimentellen mRNA-Impfstoffe zu erfahren.

Aber das nur nebenbei, bleiben wir der Datensammelwut, um die es hier gehen soll.

Der feuchte Traum der Datenkraken

Eine Datenbank über alle Menschen der Welt ist der feuchte Traum aller Datenkraken und Microsoft (an ID2020 beteiligt) ist so eine Datenkrake. Dass Bill Gates auch schon bei der EU in den Startlöchern steht, um die Daten über die Impfungen der EU-Bürger zu „verwalten“, habe ich bereits geschrieben und da die EU-Kommission den Leitfaden der WHO eins zu eins umsetzen dürfte, hat Bill Gates im Ergebnis über den WHO-Leitfaden auch gleich den Leitfaden für die EU schreiben lassen.

In meinem Buch „Inside Corona“ finden Sie zu all dem noch weit mehr Details, die aufzeigen, wie sehr Bill Gates von der Pandemie profiziert und wie sehr sie bei der Umsetzung seiner anderen Ziele hilft. Wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, hätte Bill Gates sie erfinden müssen. Und vielleicht hat er das ja auch getan?

Lesen Sie „Inside Corona“ und entscheiden Sie danach selbst, ob Sie zu dem gleichen Schluss kommen, wie Mr. X und ich.