Medien und Politik erzählen uns, dass die Probleme, die es derzeit gibt, also abreißende Lieferketten, schnell steigende Inflation und andere die Folge der Covid-19-Pandemie sind. Damit wird der Eindruck erweckt, diese Krisen, die sich zu einer großen – ja, zu einer nie dagewesenen – Krise kumulieren dürften, quasi wie eine Naturkatastrophe über uns gekommen sind. Das Problem dabei: Diese Erzählung ist eine Lüge, die Krisen sind alle bewusst künstlich erschaffen worden.

Ist Covid-19 schuld?

Da ich hier die Behauptung aufstellen werde, dass nicht Covid-19 an den Problemen und Krisen der Wirtschaft schuld ist, sondern die sogenannten „Corona-Maßnahmen“, muss ich zunächst darauf eingehen, welche Maßnahmen die WHO für den Fall einer Pandemie durch eine Atemwegserkrankung empfiehlt.

Die WHO hat 2019 ein Papier veröffentlicht, das den Titel „Nicht-pharmazeutische Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Abschwächung des Risikos und der Auswirkungen von Epidemien und pandemischer Influenza“ trug und darin hat die WHO ab Seite 13 aufgelistet, welche Maßnahmen sie im Umgang mit Influenza-Pandemien empfiehlt und welche nicht. Natürlich ist die Influenza kein Coronavirus, aber beide Krankheiten sind insofern vergleichbar, weil sie beide von Viren verursacht werden, weil der Übertragungsweg der gleiche ist und weil auch die Inkubationszeit vergleichbar ist. Von daher müsste man annehmen, dass die WHO-Empfehlungen zur Schwächung des Risikos einer Pandemie ähnlich sind.

Folgende Maßnahmen hat die WHO 2019 als „nicht empfohlen“ bezeichnet: Rückverfolgung von Kontaktpersonen, Quarantäne von exponierten Personen, Einreise- und Ausreisekontrollen und Grenzschließungen. Trotzdem wurden all diese Maßnahmen ab Anfang 2020 von den meisten Staaten der Erde umgesetzt und man fragt sich, warum und auf wessen Initiative?

Als „bedingt empfohlen“ hat die WHO in dem Papier 2019 folgende Maßnahmen aufgelistet: Maßnahmen in Schulen und Schulschließungen, Maßnahmen am Arbeitsplatz, Firmenschließungen und Heimarbeit, Vermeidung von Menschenansammlungen und Einschränkungen von Reisen im Inland. Auch diese Maßnahmen wurde während der Covid-19-Pandemie aber intensiv angeordnet. Und wieder stellt sich die Frage, wer dafür gesorgt hat, dass diese Maßnahmen durchgeführt wurden, obwohl die WHO sie nur bedingt empfohlen hat.

Wir können daher festhalten, dass die Staaten – vor allem des Westens, wo die Maßnahmen am strengsten umgesetzt wurden – Maßnahmen durchgeführt haben, die die WHO entweder gar nicht oder nur bedingt empfohlen hat. Bei den nicht empfohlenen Maßnahmen hat die WHO darauf hingewiesen, dass sie keinerlei Auswirkungen auf die Verbreitung einer Pandemie haben, bei den bedingt empfohlenen Maßnahmen wurde immer eine genaue Abwägung zwischen dem Nutzen der Maßnahmen und den Kollateralschäden der Maßnahmen gefordert.

Die Maßnahmen haben die Schäden verursacht

Die Krisen zum Beispiel bei den Lieferketten haben ganz eindeutig die Corona-Maßnahmen verursacht, denn der Grund für die Probleme der Wirtschaft sind die Lockdowns, die die Wirtschaft und damit die Produktion abgewürgt haben. Wenn Dinge nicht produziert werden, fehlen sie, und die Lieferketten bekommen ein Problem.

Hinzu kommt, dass die Beschränkungen für Ungeimpfte, ihr Geld in Restaurants, bei Konzerten oder in Einkaufszentren auszugeben, dazu geführt haben, dass neben dem Handel auch der Dienstleistungssektor Probleme bekommen hat. Die Maßnahmen haben also die gesamte Wirtschaft getroffen: Produktion, Handel und Dienstleistungen.

Wenn Politik und Medien davon sprechen, dass sie derzeit Billionen in die Hand nehmen müssen, um der Wirtschaft zu helfen, die Einbußen zu kompensieren, die durch die Covid-19-Pandemie entstanden sind, dann ist das gelogen. Die Einbußen der Wirtschaft sind wegen der Corona-Maßnahmen entstanden, nicht wegen der Pandemie.

Dass die Pandemie schuld ist, könnte man behaupten, wenn die Corona-Maßnahmen (wie Lockdown, Einschränkungen für symptomlose und ungeimpfte Menschen, etc.) tatsächlich nachweislich etwas bringen würden, oder wenn die WHO sie zumindest empfohlen hätte. Da das aber vor der Pandemie nicht der Fall war und die Regierungen bis heute nicht einmal quantifizieren können, was die Maßnahmen gebracht haben, muss man festhalten: Die Maßnahmen waren und sind (bedingt) unbegründet, wurden aber trotzdem durchgeführt, und haben die wirtschaftlichen Schäden verursacht.

Die Regierungen haben gegen die Empfehlungen der WHO gehandelt und den wirtschaftlichen Schaden selbst verursacht, das kann man festhalten. Man muss sich also fragen, warum sie bewusst Schäden verursacht haben, die nicht nötig gewesen sind und denen kein wirklicher Nutzen bei der Bekämpfung der Pandemie gegenübersteht.

Lieferketten und Lebensmittelpreise

Als Schäden wären zu nennen wären vor allem die Störungen der Lieferketten und die Ernteausfälle, die durch – aufgrund von Lockdown und Grenzschließungen – fehlende Erntehelfer in vielen Teilen der Welt ausgelöst wurden. Im Ergebnis steigen weltweit die Lebensmittelpreise und viele Waren werden in manchen Teilen der Welt Mangelware und sie werden teurer.

Die Effekte der Störungen der Lieferketten wird man in Europa auch erst später voll zu spüren bekommen, denn sie führen gerade erst dazu, dass manche Fabriken aufgrund fehlender Teile die Produktion verringern oder einstellen müssen. Mit einer gewissen Verspätung werden die Probleme demnächst im Handel, also in den Regalen der Geschäfte, sichtbar werden.

Diese Probleme sind – das muss man im Hinterkopf behalten – hausgemacht und hätten nicht entstehen brauchen.

Die Energiekrise

Auch im Bereich der Energieversorgung stehen große Probleme ins Haus, die ebenfalls hausgemacht sind. Ich habe darüber oft berichtet, wiederhole es hier aber noch einmal für alle, die davon vielleicht noch nicht gehört haben.

Erstens: Der letzte Winter war kalt, weshalb viel Gas verbraucht wurde. Pipelines und Tanker reichen nicht aus, um im Winter genug Gas nach Europa zu bringen, weshalb die Gasspeicher normalerweise im Sommer aufgefüllt werden. Das ist in diesem Jahr ausgeblieben und während die Gasspeicher normalerweise zu Beginn der Heizsaison zu fast 100 Prozent gefüllt sind, waren es in diesem Jahr nur knapp 75 Prozent.

Zweitens: Die Energiewende hat zu einem zu großen Anteil von Windenergie am Strommix geführt. Da der letzte Sommer aber außergewöhnlich windstill war, fehlte die Windkraft und es wurde unter anderem Gas zur Stromerzeugung genutzt, das eigentlich in die Speicher hätte geleitet werden müssen.

Drittens: Der Wunsch vieler europäischer Politiker, russisches Gas durch vor allem amerikanisches Flüssiggas zu ersetzen, hat dazu geführt, dass in Europa nun Gas fehlt. Der Grund: In Asien sind die Gaspreise noch höher als in Europa und die fest eingeplanten amerikanischen Tanker fahren nach Asien, anstatt nach Europa.

Viertens: Die Reform des Gasmarktes der letzten EU-Kommission hat den Handel mit Gas an den Börsen freigegeben. Dadurch wurde Gas zu einem Spekulationsobjekt. Während Gazprom sein Gas gemäß langfristiger Verträge für 230 bis 300 Dollar nach Europa liefert, ist es für die Importeure ein gutes Geschäft, das Gas an der Börse für 1.000 Euro weiterzuverkaufen und diese Spekulationsgewinne in Höhe von mehreren hundert Prozent in die eigene Tasche zu stecken.

Auch die Energiekrise ist also hausgemacht und eine direkte Folge der Entscheidungen der EU-Kommission. Und an eine Entschärfung der Krise denkt die EU-Kommission nicht einmal, denn die Pipeline Nord-Stream 2, die die Krise lindern könnte, soll in diesem Winter nicht eingeschaltet werden.

Das Finanzsystem

Das Finanzsystem wird bereits seit der Finanzkrise von 2008 nur noch künstlich am Leben erhalten, indem die Zentralbanken Monat für Monat Milliarden in die Märkte pumpen. Diese Geldflut in den Märkten hat zu steigenden Preisen bei Immobilien und Aktien geführt, weil Banken und Fonds nicht wissen, wohin mit dem vielen Geld. Wir haben daher die vollkommen irrationale Situation, dass wir in einer der größten Wirtschaftskrisen der Geschichte an den Börsen einen Rekord nach dem anderen sehen, obwohl in Zeiten von Wirtschaftskrisen die Kurse fallen müssten.

Was wir an den Finanzmärkten sehen, ist eine Inflation, die aber bisher auf die Finanzmärkte, also Aktien, Immobilien, Edelmetalle, etc. beschränkt war. In der Realwirtschaft ist die Inflation bisher nicht angekommen.

Nachdem die Regierungen die Wirtschaft mit ihren Corona-Maßnahmen erst selbst in diese Krise gestürzt haben, pumpen die Regierungen nun zusätzlich Billionen (also tausende Milliarden) in das Finanzsystem. Sie verschlimmern die Lage an den Finanzmärkten also noch einmal.

Schon vor der Pandemie hatten wir aufgrund des aus dem Ruder gelaufenen Finanzsystems Null- oder sogar Negativ-Zinsen. Mit der zusätzlichen Geldflut wird sich die Lage weiter zuspitzen und flächendeckende Negativ-Zinsen sind demnächst gar nicht mehr zu vermeiden. Hinzu kommt: Da dieses Mal ein Teil des Geldes an die Realwirtschaft geht, wird die Inflation nun auch für die Verbraucher spürbar steigen – und genau das erleben wir gerade, auch wenn die Medien dafür „Sondereffekte“ verantwortlich machen, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen.

Der mögliche Kollaps

Wir sehen also auf mehreren Wirtschaftsfeldern schwere Krisen aufziehen, die demnächst spürbar werden. Im Falle eines kalten Winters dürften Rationierungen von Strom und Heizung unvermeidbar werden, weil die Gasvorräte nicht ausreichen.

Das hat dann wiederum Auswirkungen auf die Wirtschaft und wird die Lieferketten weiter schädigen, wenn nicht sogar endgültig sprengen, was wiederum die Preise in die Höhe treiben und für Versorgungsschwierigkeiten bei vielen Waren führen dürfte.

Höhere Preise bedeuten einen weiteren Anstieg der Inflation, aber die Zentralbanken können wegen der Geldschwämme auf den Finanzmärkten keine Zinserhöhungen vornehmen, denn wenn sie das Geld verteuern, dürften die Blasen an Börsen und Immobilienmärkten platzen. Das hätte ebenfalls unvorhersehbare Folgen, denn wir erinnern uns: Die Finanzkrise 2008 mit all ihren Folgen ist entstanden, weil die amerikanische Immobilienblase geplatzt ist. Heute würden wir vom Platzen einer Aktien- und Immobilienblase in der gesamten westlichen Welt reden, nicht nur in den USA.

Die Kombination all dieser Effekte dürfte im Winter, vermutlich im Februar oder März, zu einer kumulierten Versorgungs-, Energie- und Finanzkrise führen. Natürlich ist das nur meine Vermutung und ich hoffe sehr, dass ich falsch liege. Aber ich befürchte, dass es so kommen wird, die Frage ist nur wann. Ob ich mit meiner Vermutung, es könnte im Februar oder März eintreten, richtig liege, weiß ich nicht.

Der gewollte Zusammenbruch

Da all diese Krisen hausgemacht sind, muss man nach dem Sinn fragen. Mit Inkompetenz lässt sich nicht erklären, dass in dieser Konsequenz Entscheidungen getroffen werden, die alle in die gleiche Richtung gehen und einzelne (vermeidbare) Krisen zu einer einzigen großen Krise kumulieren.

Die Antwort liegt darin, dass eine große Krise es ermöglicht, schnell und ohne gesellschaftliche Diskussion oder demokratische Kontrolle Veränderungen herbeizuführen, wie zum Beispiel ein neues Finanzsystem ohne Bargeld, dafür mit einem Zentralbank-Coin. Das würde die totale Überwachung der Bevölkerung ermöglichen, denn damit könnte man nicht einmal mehr ein Kaugummi kaufen, ohne dass der Staat davon weiß.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man den wirtschaftlichen Zusammenbruch auf Covid-19 schieben kann, anstatt zuzugeben, dass das bisherige Finanzsystem kollabiert ist, weil das ohnehin unvermeidbar war und es schon seit 2008 im Grunde nur noch künstlich am Leben erhalten worden ist. Man kann auf diese Weise eine gesellschaftliche Diskussion über das System selbst vermeiden und das neue System von oben festlegen.

All das kann mehr oder weniger offen in dem Great Reset des Weltwirtschaftsforums nachlesen und es ist bezeichnend, dass es genauso zu kommen scheint. Ich wäre wirklich froh, wenn ich mit dieser Prognose falsch liegen würde, aber ich befürchte, dass ich bestenfalls bei dem prognostizierten Zeitpunkt Februar oder März 2022 daneben liegen könnte.

Was die Ziele derer sind, die dafür gesorgt haben, dass alle Entscheidungen der Regierungen während der Pandemie zu diesem Ergebnis führen, können Sie in meinem Buch „Inside Corona“ nachlesen, wo ich im Detail aufgezeigt habe, wie und von wem die Pandemie vorbereitet und umgesetzt wurde. Da das Buch auch aufzeigt, welche großen Ziele die Leute verfolgen, die die Pandemie orchestriert haben, finden Sie darin auch Antworten auf die Frage, was uns in den nächsten Jahren erwarten dürfte.

Und ich wiederhole es: Ich wäre der glücklichste Mensch der Welt, wenn meine Schlussfolgerungen sich als falsch erweisen!