Im US-Parlament hat die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland, die während des Maidan 2014 durch ihr „Fuck the EU“ sehr bekannt geworden ist, die Existenz von Biowaffenlaboren in der Ukraine de facto eingestanden.

Es gibt die Biowaffenkonvention, die auch die Ukraine unterzeichnet und ratifiziert hat. Nuland wurde gefragt, ob die Ukraine über Biowaffen verfügt. Anstatt das zu bestreiten, was zu erwarten wäre, wenn die Ukraine sich an die Biowaffenkonvention hält, ist Nuland der Frage ausgewichen. Hier ist der vollständige Dialog:

„SEN. MARCO RUBIO: Verfügt die Ukraine über chemische oder biologische Waffen?
VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.
MARCO RUBIO: Ich bin mir sicher, dass Sie wissen, dass die russischen Propagandagruppen bereits alle möglichen Informationen darüber verbreiten, dass sie ein Komplott der Ukrainer aufgedeckt haben, um biologische Waffen im Land einzusetzen, und zwar mit der Koordination der NATO.
Wenn es in der Ukraine zu einem Zwischenfall oder Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen kommt, gibt es dann Ihrer Meinung nach keinen Zweifel, dass zu 100 Prozent die Russen dahinterstecken?
VICTORIA NULAND: Daran besteht für mich kein Zweifel, Herr Senator. Und in der Tat ist es eine klassische russische Technik, den anderen die Schuld für das zu geben, was sie selbst vorhaben.“

Dieser Dialog ist aufschlussreich, denn erstens bestreitet Nuland das Biowaffenprogramm nicht, dass die Ukraine nach russischen Angaben mit dem Pentagon durchgeführt hat, sondern weicht der Frage aus, und zweitens wird die Schuld für etwaige Vorfälle mit den Biowaffen vorsorglich Russland in die Schuhe geschoben. Aber wie soll es in der Ukraine zu Vorfällen mit biologischen oder chemischen Waffen kommen, wenn es keine Labors oder Lager in der Ukraine gibt, aus denen sie als Folge von Kampfhandlungen entweichen können?

Dass das Pentagon die Biolabore in der Ukraine finanziert hat, ist übrigens keine russische Propaganda, das zeigen Factsheets des Pentagon, die allerdings gerade erst vom Pentagon vom Netz genommen wurden, die man aber noch im Internetarchiv finden kann. Details und die Factsheets finden Sie hier.

Ich werde nun zwei offizielle Erklärungen des russischen Außenministeriums übersetzen, um die russische Sicht ungefiltert zu vermitteln, damit sich jeder in Deutschland ein Bild der Erklärungen beider Seiten machen kann, schließlich laufen die westlichen Verlautbarungen in deutschen Medien ja in Dauerschleife. Im Anschluss an die Übersetzungen habe ich noch eine wichtige Ankündigung zu dem Thema zu machen.

Zunächst die Erklärung von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, über die in der Ukraine gefundenen Beweise für das gemeinsame Biowaffenprogramm der Ukraine und den USA vom 8. März.

Beginn der Übersetzung:

Wir bestätigen die während der Militäroperation in der Ukraine aufgedeckten Tatsachen bezüglich der Not-Beseitigung der Spuren des militärisch-biologischen Programms, das von Kiew mit finanzieller Unterstützung des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten durchgeführt wird.

Bei Mitarbeitern ukrainischer Biolaboratorien sind am 24. Februar Unterlagen über die Notvernichtung besonders gefährlicher Erreger von Pest, Milzbrand, Tularämie, Cholera und anderen tödlichen Krankheiten eingegangen. Dabei handelt es sich insbesondere um eine Anweisung des ukrainischen Gesundheitsministeriums zur unverzüglichen Beseitigung von Lagerbeständen gefährlicher Krankheitserreger, die an alle Biolaboratorien geschickt wurden. Diese Unterlagen sind auf dem Internetportal des russischen Verteidigungsministeriums zu finden.

Zurzeit werden die eingegangenen Unterlagen von Spezialisten der ABC-Schutztruppen gründlich analysiert. Es kann jedoch schon jetzt festgestellt werden, dass die ukrainischen Biolabore in unmittelbarer Nähe des russischen Hoheitsgebiets zur Entwicklung von Komponenten biologischer Waffen genutzt wurden. Die dringende Vernichtung besonders gefährlicher Krankheitserreger am 24. Februar war erforderlich, um den Tatbestand der Verletzung von Artikel I der Biowaffenkonvention durch die Ukraine und die USA zu verhindern.

Diese Informationen bestätigen die Richtigkeit unserer wiederholten Vorwürfe im Zusammenhang mit der Umsetzung der Biowaffenkonvention in Bezug auf die militärischen und biologischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten im postsowjetischen Raum. Um diese Probleme zu lösen, schließen wir nicht aus, die Mechanismen der Artikel V und VI der Biowaffenkonvention in Anspruch zu nehmen, wonach die Vertragsstaaten verpflichtet sind, einander in allen Fragen zu konsultieren, die mit dem Zweck der Biowaffenkonvention oder der Durchführung seiner Bestimmungen zusammenhängen, und bei Untersuchungen über mögliche Verletzungen der Verpflichtungen aus der Biowaffenkonvention zusammenzuarbeiten.

Um militärisch-biologische Aktivitäten zu verhindern, die gegen die Biowaffenkonvention verstoßen, sind entscheidende Maßnahmen zur Stärkung des Regimes der Biowaffenkonvention erforderlich. Wir unterstützen die Wiederaufnahme der Arbeit an dem rechtsverbindlichen Protokoll zum Übereinkommen mit einem wirksamen Überprüfungsmechanismus, den die USA seit 2001 blockieren, und fordern in diesem Zusammenhang die Einsetzung einer offenen Arbeitsgruppe innerhalb der Biowaffenkonvention, was im Interesse der großen Mehrheit der Vertragsstaaten ist.

Zur Stärkung des institutionellen Rahmens der Biowaffenkonvention fördern wir Initiativen mit breiter internationaler Unterstützung zur Einrichtung mobiler medizinisch-biologischer Teams zur Unterstützung im Falle des Einsatzes biologischer Waffen und zur Bekämpfung von Epidemien unterschiedlichen Ursprungs im Rahmen der Biowaffenkonvention, sowie zur Einrichtung eines Beratenden Wissenschaftlichen Ausschusses zur Analyse der wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften und zur Abgabe entsprechender Empfehlungen an die Staaten.

Darüber hinaus schlagen wir vor, Informationen über militärisch-biologische Aktivitäten im Ausland in die Jahresberichte aufzunehmen, die von den Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention als Teil der vertrauensbildenden Maßnahmen vorgelegt werden.

Nur durch solche umfassenden Schritte wird es möglich sein, die militärisch-biologischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten im postsowjetischen Raum, wie auch in anderen Regionen der Welt, einer strengen internationalen Kontrolle zu unterwerfen und eine überprüfbare Umsetzung der Verpflichtungen der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention zu gewährleisten

Ende der Übersetzung

Nun folgt die Erklärung zur Lage in der Ukraine, die Maria Sacharowa am 9. März während ihrer regulären Pressekonferenz abgegeben hat.

Beginn der Übersetzung:

Die Militäroperation der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Ukraine wird fortgesetzt. Wie die Führung der Russischen Föderation erklärt hat, verläuft sie genau nach Plan. Die Einzelheiten ihrer Durchführung werden in den täglichen Pressemitteilungen des russischen Verteidigungsministeriums ausführlich behandelt.

Im Gegenzug möchten wir noch einmal betonen, dass wir zu der Maßnahme gezwungen wurden. Sie war die Folge von acht Jahren Aggression des Kiewer Regimes gegen den Donbass und der mangelnden Bereitschaft Kiews, die Achtung der Menschenrechte zu gewährleisten und die Diskriminierung russischsprachiger Bürger zu beenden. All das geschah vor dem Hintergrund einer katastrophalen Verschlechterung der globalen Sicherheit, die durch die entsprechenden Maßnahmen der NATO, vor allem der Vereinigten Staaten, verursacht wurde.

Der Löwenanteil der Verantwortung für die Krise liegt bei den Mitgliedstaaten des Nordatlantischen Bündnisses, die Kiew zu der anti-russischen Politik ermutigten und es dabei unterstützten und den verfassungswidrigen Putsch im Jahr 2014 nicht nur anerkannt, sondern erst ermöglicht haben. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, waren die Erklärungen ukrainischer Politiker, die in ihrer offiziellen Eigenschaft über das Vorhaben, über Atomwaffen verfügen zu wollen, gesprochen haben.

In diesen Tagen bestätigten sich unsere seit langem bestehenden Sorgen, die wir seit mehr als einem Jahr wiederholt geäußert haben, hinsichtlich der Entwicklung von biologischem Kriegsmaterial durch die USA auf ukrainischem Territorium unter der Schirmherrschaft der zuständigen US-Geheimdienste. Das wurde nicht nur auf der Grundlage von Materialien und Daten bestätigt, die operativ im Hoheitsgebiet der Ukraine gewonnen wurden, und auch nicht nur auf der Grundlage von Erklärungen der zuständigen ukrainischen Stellen. Das sagte die stellvertretende Außenministerin der Vereinigten Staaten, Frau Nuland, heute in Washington, als sie Fragen von US-Abgeordneten beantwortete.

Die Ziele der Militäroperation sind der Schutz der Einwohner der DNR und der LNR, die Entmilitarisierung und Entnazifierung der Ukraine, die Beseitigung der militärischen Bedrohung Russlands, die vom ukrainischen Territorium durch die Vereinnahmung des Landes durch die NATO-Staaten und die massiven Waffenlieferungen ausgeht. Sie zielt nicht darauf ab, die Ukraine zu besetzen, ihre Staatlichkeit zu zerstören oder die derzeitige Regierung zu stürzen. Sie richtet sich nicht gegen Zivilisten. Wir müssen all dies wiederholen, wenn man bedenkt, wie viele Desinformationen und klassische Leaks von westlichen Geheimdiensten in den einschlägigen Medien der westlichen Länder verarbeitet werden.

Die Art und Weise, wie die ukrainische Seite die Feindseligkeiten führt, gibt Anlass zu ernster Sorge. Wir wissen sehr wohl, dass die ukrainischen Streitkräfte von Extremisten unterstützt werden, die bis vor kurzem rechtlich als eine Art nationalistische paramilitärische Bataillone konstituiert waren, die jetzt aber irgendwie ein fester Bestandteil der ukrainischen Streitkräfte sind. Die russische Seite hat den Einsatz von Phosphormunition durch die ukrainischen Streitkräfte registriert, die nach dem dritten Protokoll der UN-Konvention über inhumane Waffen verboten ist. Die Nationalbataillone und ihre Mitglieder, Söldner aus dem Nahen Osten und einigen westeuropäischen Ländern, die mit ihnen kämpfen, benutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde und beziehen Kampfstellungen in Wohngebäuden und zivilen Objekten. Das ist die Taktik der IS-Terroristen. Wir beobachten Behinderungen bei der Evakuierung von Einheimischen und Ausländern aus gefährlichen Gebieten. Informationen über humanitäre Korridore werden bewusst nicht an die Bevölkerung weitergegeben. Menschen, die nach Russland ausreisen wollen, werden gezwungenermaßen in westliche Richtung evakuiert. Es hat Fälle gegeben, in denen Nationalisten Zivilisten erschossen haben, die die Kriegsgebiete verlassen wollten.

Eine große Gefahr geht von Straftätern aus, die bewusst, absichtlich und wissentlich aus den Gefängnissen entlassen worden sind. Und nicht nur das: Sie erhielten auch Schusswaffen. Jetzt sind in der Ukraine, genau wie im russischen Bürgerkrieg, neben Neonazis und Söldnern auch Plünderer-, Räuber- und Vergewaltigerbanden aufgetaucht.

Parallel zu der Militäroperation verhandeln wir mit der ukrainischen Seite, um das unnötige und sinnlose Blutvergießen und den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte so schnell wie möglich zu beenden. Am 7. März dieses Jahres wurde die dritte Gesprächsrunde in Weißrussland abgeschlossen. Die Gespräche über politische, militärische und humanitäre Fragen wurden fortgesetzt. Es wurden einige Fortschritte erzielt, insbesondere bei den humanitären Korridoren, über die die Zivilbevölkerung die Kampfgebiete verlassen kann. Etwa zwei Millionen Menschen haben um die Evakuierung nach Russland gebeten und etwa 140.000 Menschen sind bereits auf unser Territorium gelangt. Leider werden die Vereinbarungen in der Praxis oft nicht eingehalten. Ich möchte die Aufmerksamkeit auf die Statistiken lenken, die regelmäßig und eindeutig vom Katastrophenschutzministerium unseres Landes herausgegeben werden. Es gibt alle Statistiken über die Zahl der Menschen, die in die Russische Föderation einreisen, in welchen Bezirken und Regionen unseres Landes sie sich aufhalten, wie viele es sind und nach sozialen Gruppen.

Leider werden die Vereinbarungen in der Praxis oft nicht eingehalten. Wir fordern die ukrainische Seite auf, alles zu tun, um die sichere Durchreise der Zivilisten zu gewährleisten. Wir hoffen, dass die nächsten Verhandlungsrunden einen größeren Schritt nach vorne machen werden.

Die Ziele der Rückkehr der Ukraine zu den Ursprüngen ihrer Souveränität, wie sie in der Unabhängigkeitserklärung verankert sind, in der ihr neutraler Status und die Zusammenarbeit mit Russland proklamiert wurden, werden, wie von der russischen Führung erklärt, erreicht werden. Es ist besser, wenn das durch friedliche Verhandlungen geschieht. Wir vertrauen darauf, dass die ukrainische Regierung denselben Standpunkt vertreten wird.

Ende der Übersetzung

Hier nun wie versprochen noch eine Anmerkung von mir: Ich wende mich in erster Linie an diejenigen, die mein Buch „Inside Corona“ gelesen haben. Mein Informant, den ich „Mr. X“ nenne, weil er anonym bleiben will, arbeitet derzeit an einer Analyse der vom Pentagon finanzierten Biolaboren in Georgien (Lugar-Center) und in der Ukraine. Die Labore in Georgien und in der Ukraine werden von der gleichen Pentagon-Abteilung finanziert und kontrolliert. Interessant ist, dass wir schon bei einer ersten Analyse der Daten eine sehr enge Verbindung zur EcoHealth Alliance gefunden, deren Chef Dr. Peter Daszak in Wuhan an Coronaviren von Fledermäusen geforscht hat.

Wir sehen eine Verbindung zwischen den Arbeiten in Wuhan und mindestens in dem Labor in Georgien (Lugar Center), denn die EcoHealth Alliance hat auch im Lugar Center an Coronaviren von Fledermäusen geforscht, die identisch mit den Viren in China sind. Das geht aus den offiziellen Dokumenten hervor, die die US-Regierung über die dafür bereitgestellten Fördergelder veröffentlicht hat.

Wir arbeiten noch an den Details, aber ich werde in den nächsten Tagen dazu einen (oder mehrere) ausführliche Artikel mit allen Quellen veröffentlichen.

Wer neu auf dem Anti-Spiegel ist und von Daszak und der EcoHealth Alliance noch nie gehört hat, findet hier einen Artikel mit Informationen, in dem weiterführende Links zum besseren Verständnis des Themas zu finden sind.