UNO-Generalsekretär fordert das Ende der Sanktionen gegen russische Düngemittel
UNO-Generalsekretär Guterres hat das Ende der westlichen Sanktionen gegen russische Düngemittel gefordert, die in der Dritten Welt dringend gebraucht werden, wenn eine weitere Verschärfung des weltweiten Hungers, der seit den Corona-Maßnahmen ohnehin schon stark gestiegen ist, zu verhindern. Russland und Weißrussland haben schon vor der Gaskrise fast die Hälfte der weltweiten Düngemittel produziert. Seit in […]
UNO-Generalsekretär Guterres hat das Ende der westlichen Sanktionen gegen russische Düngemittel gefordert, die in der Dritten Welt dringend gebraucht werden, wenn eine weitere Verschärfung des weltweiten Hungers, der seit den Corona-Maßnahmen ohnehin schon stark gestiegen ist, zu verhindern. Russland und Weißrussland haben schon vor der Gaskrise fast die Hälfte der weltweiten Düngemittel produziert. Seit in Europa viele Hersteller die Produktion aufgrund der selbst verursachten Gaskrise einstellen mussten, dürfte die Bedeutung von russischen und weißrussischen Düngemitteln noch gestiegen sein.
In dem Getreideabkommen über die Ausfuhr von ukrainischem Getreide wurde auch vereinbart, dass der Westen den Export von russischen Lebens- Düngemitteln nicht behindert, seine Sanktionen also aufhebt. Das ist jedoch nicht geschehen, die EU hat nur die Ausfuhr in die EU erlaubt, aber nicht in Drittländer. Diesen Zynismus der EU hat man auch schon beim ukrainischen Getreide gesehen, das angeblich den Hunger in der Dritten Welt lindern sollte, aber stattdessen fast vollständig in die Staaten des Westens geliefert wird.
Über die Forderung von UN-Generalsekretär Guterres hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Guterres fordert die sofortige Beseitigung aller Hindernisse für die Ausfuhr von russischen Düngemitteln
Der Generalsekretär erinnerte daran, dass zuvor ein Memorandum zwischen Russland und den Vereinten Nationen unterzeichnet worden war, das den „vollen Zugang russischer Lebensmittel und Düngemittel, einschließlich Ammoniak, zu den Weltmärkten“ vorsieht.
UNO-Generalsekretär António Guterres hat die sofortige Beseitigung aller Hindernisse für den Export von russischen Düngemitteln gefordert. Diese Erklärung gab er am Donnerstag auf der Ministertagung des Sicherheitsrates der Weltorganisation zur Ukraine ab.
Guterres erinnerte daran, dass zuvor ein Memorandum zwischen Russland und den Vereinten Nationen unterzeichnet worden war, das den „vollen Zugang russischer Lebensmittel und Düngemittel, einschließlich Ammoniak, zu den Weltmärkten“ vorsieht. „Wir tun alles, was wir können, um das zu erleichtern und den ernsten Mangel an Düngemitteln auf den Märkten zu verringern, der sich bereits auf die landwirtschaftlichen Aktivitäten in Westafrika und anderswo auswirkt“, sagte der UN-Generalsekretär.
„Wenn sich der Düngemittelmarkt nicht stabilisiert, könnte es im nächsten Jahr zu einer Ernährungskrise kommen. Einfach ausgedrückt, der Welt können die Nahrungsmittel ausgehen“, so Guterres weiter. „Es ist zwingend erforderlich, dass alle Länder unverzüglich alle bestehenden Hindernisse für die Ausfuhr von russischen Düngemitteln beseitigen. Wir müssen sie den Landwirten zu einem erschwinglichen Preis zur Verfügung stellen und so schnell wie möglich auf die Felder bringen.“
Ende der Übersetzung