Laut ARD hat in Kopenhagen „unter strengster Geheimhaltung“ ein internationales Treffen zur Ukraine stattgefunden, an dem neben Diplomaten aus westlichen Ländern auch Vertreter Brasiliens, Indiens, Chinas und Südafrikas teilgenommen haben

Bereits im Juli könnten offizielle Gespräche über die Beilegung des Ukraine-Konflikts stattfinden. Das behauptete die ARD am Montag unter Berufung auf Quellen.

Laut ARD fand am Samstag in Kopenhagen ein internationales Treffen zur Ukraine „unter strengster Geheimhaltung“ statt, an dem Diplomaten aus westlichen Ländern sowie Vertreter Brasiliens, Indiens, Chinas und Südafrikas teilnahmen. Dem Fernsehsender zufolge war es das Ziel des Westens, sich die Unterstützung dieser BRICS-Länder zu sichern, die sich bisher in der Situation um die Ukraine neutral verhalten haben. Die Gespräche wurden auf Initiative Kiews geführt.

Am 23. Juni bestätigte ein EU-Vertreter gegenüber Reportern, dass die Ukraine für den 24. Juni in Kopenhagen ein Treffen zwischen Vertretern westlicher Länder und ihren Kollegen aus den Staaten des Globalen Südens initiiert habe. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen berichtet, dass der US-Assistent des Präsidenten für nationale Sicherheitsfragen Jake Sullivan, Vertreter der Europäischen Kommission, „Abgesandte aus Südafrika, Brasilien und Indien“ sowie „ein hoher ukrainischer Beamter“ an den Gesprächen teilnehmen sollten.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS