Die Nicht-Reaktion der Bundesregierung auf den Kriegsakt, den die Ukraine (angeblich) durchgeführt hat
Man muss immer wieder daran erinnern: Sprengung der Nord Streams hat der deutschen Industrie das Genick gebrochen. Gerade erst hat der DIHK eine Umfrage veröffentlicht, in der 51 Prozent der produzierenden Unternehmen mit mehr 500 Mitarbeitern angegeben haben, „als Reaktion auf die Veränderungen der Energiewirtschaft und -politik“ ihre Produktion aus Deutschland ins Ausland abziehen zu […]
Man muss immer wieder daran erinnern: Sprengung der Nord Streams hat der deutschen Industrie das Genick gebrochen. Gerade erst hat der DIHK eine Umfrage veröffentlicht, in der 51 Prozent der produzierenden Unternehmen mit mehr 500 Mitarbeitern angegeben haben, „als Reaktion auf die Veränderungen der Energiewirtschaft und -politik“ ihre Produktion aus Deutschland ins Ausland abziehen zu wollen.
Die seit 2021 explodierenden Energiepreise haben die deutsche Industrie die internationale Konkurrenzfähigkeit gekostet. Das war ein hausgemachtes Problem, das durch die Sanktionen gegen russische Energieträger noch verschärft wurde. Aber: Solange die Nord Streams existierten, hätte man das Problem über Nacht lösen können, indem man die Pipelines wieder einschaltet und russisches Gas wieder zu etwa 250 Dollar pro tausend Kubikmeter nach Deutschland importiert, anstatt es heute zu etwa 450 Dollar woanders zu kaufen.
Die Sprengung der Nord Streams hat das unmöglich gemacht, weshalb die deutsche Wirtschaft seitdem in der Rezession ist und in Deutschland eine Deindustrialisierung eingesetzt hat, deren wirkliche Folgen die Menschen erst mit einiger Verspätung spüren werden, die aber wohl nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Der Kriegsakt gegen Deutschland
Dass die Sprengung von einem Staat angeordnet wurde, ist inzwischen Konsens. Dass die USA hinter der Sprengung stecken, ist außerhalb des Westens ebenfalls Konsens, im Westen wird jedoch fleißig die Legende über die ukrainischen Hobbytaucher verbreitet, die von einer kleinen Segeljacht aus vier 500-Kilo-Bomben in 80 Meter Wassertiefe an den Pipelines angebracht haben sollen.
Schon hier stellt sich eine Frage, die die westlichen Medien nicht stellen: Warum sollen die Saboteure – egal, wer es war – nur drei Bomben angebracht haben, wenn es doch vier Pipelines gab? Natürlich wurden vier Bomben gelegt, von denen eine aber offensichtlich nicht explodiert ist, wahrscheinlich, weil der Zünder unter den harten Bedingungen in 80 Meter Tiefe versagt hat. Das bedeutet aber, dass es eine vierte Bombe gibt, die die schwedischen Behörden gehoben haben dürften, als sie das betroffene Seegebiet nach den Explosionen gesperrt haben. Warum thematisiert das niemand und fragt die Schweden nach dieser Bombe, die sicher Aufschluss darüber geben würde, wer hinter der Sprengung steckt?
Ich sagte eben, dass es Konsens ist, dass die Sprengung von einem Staat angeordnet wurde. Das berichten auch die deutschen Medien, die dabei mit dem Finger auf die Ukraine zeigen. Sie fragen sich, wer in der Ukraine konkret davon wusste: Nur der damalige Oberbefehlshaber Saluzhny, oder auch Präsident Selensky?
Übrigens ist Saluzhny heute ukrainischer Botschafter in London. Warum hat der Generalbundesanwalt, wenn er die Ukraine hinter den Sprengungen vermutet, Saluzhny eigentlich nicht befragt?
Nehmen wir also mal an, dass es tatsächlich die Ukraine war, oder dass die Bundesregierung zumindest ernsthaft glaubt, dass die Ukraine hinter Sprengung steckt.
Wenn ein Staat ein wichtiges und teures Stück Infrastruktur eines anderen Staates sprengt, ist das ein Kriegsakt. Eigentlich müsste der angegriffene Staat darauf mit einer Kriegserklärung reagieren, oder aber zumindest alle Hebel in Bewegung setzen, damit der angreifende Staat zur Verantwortung gezogen wird und für den entstandenen Schaden aufkommt.
Die Bundesregierung als willenloser Erfüllungsgehilfe der US-Regierung
Aber was tut die Bundesregierung? Nichts.
Obwohl, das stimmt ja nicht, denn die Bundesregierung tut eine Menge, schließlich rühmt sie sich, der größte europäische Unterstützer der Ukraine zu sein und in zweieinhalb Jahren Finanzspritzen und Waffen im Wert von etwa 30 Milliarden Euro an Kiew geliefert zu haben. Und auch nachdem der Generalbundesanwalt nun mitgeteilt hat, die Spuren würden in die Ukraine führen und einen Haftbefehl ausgestellt hat, will die Bundesregierung die Hilfen für die Ukraine, die mit der Sprengung der Nord Streams einen Kriegsakt gegen Deutschland durchgeführt und der deutschen Industrie damit das Genick gebrochen hat, fortsetzen.
Das mag für Konsumenten der westlichen Mainstream-Medien vollkommen in Ordnung und logisch sein, was zeigt, wie gehirngewaschen große Teile der deutschen Öffentlichkeit sind, aber außerhalb der westlichen Medienblase haben Politiker und Experten inzwischen ein chronisches Schleudertrauma vom ununterbrochenen Kopfschütteln.
Dass eine Regierung so offensichtlich gegen die Interessen ihres eigenen Volkes handelt, wie es die Bundesregierung im Falle der Nord-Stream-Sprengungen tut, ist meines Wissens in der Geschichte einmalig. Mir fällt kein Beispiel aus der Weltgeschichte ein, in dem eine Regierung so offen gegen die Interessen ihres eigenen Landes gehandelt und sogar offene Kriegshandlungen gegen das eigene Land nicht nur hingenommen, sondern den Angreifer im Gegenzug sogar noch in ruinösem Maße finanziell unterstützt hat.
Genau so sieht man das in etwa 140 Staaten der Welt, also in der nicht-westlichen Welt. Deutschland hat sich unter dieser Bundesregierung im Eiltempo international den Ruf erarbeitet, ein Vasall zu sein, den man nach Lust und Laune herumschubsen kann. Da außerhalb der westlichen Welt niemand an die Version mit den ukrainischen Hobbytauchern auf der kleinen Segeljacht mit vier 500-Kilo-Bomben glaubt, sondern die USA als Täter vermutet, gilt die Bundesregierung international nur noch als willenloser Erfüllungsgehilfe der US-Regierung.
Das hat auch der Gefangenenaustausch gerade wieder gezeigt, bei dem Bundesregierung brav den Willen der US-Regierung umgesetzt hat, ohne auch nur irgendeine Gegenleistung zu fordern.
Und das ist auch der Grund, warum deutschen Politikern im Ausland immer deutlicher gezeigt wird, was man von ihnen hält, wie ich hier und hier mal zusammengefasst habe.