Der Verlag, der bisher meine Bücher herausgebracht hat, scheint nicht mehr zu existieren. Die Seiten des Verlages sind nicht mehr erreichbar, die Verantwortlichen beantworten keine Mails und Anrufe mehr. Offenbar bin ich betrogen worden, denn auch mir zustehende Autorenhonorare und Provisionen wurden nicht bezahlt, weshalb ich die Buchwerbung diese Woche von meiner Seite genommen habe.

Ich will hier (noch) nicht ins Detail gehen, denn nun habe ich Anwälte eingeschaltet und es wird sowohl Strafanzeigen wegen diverser Vergehen angefangen von Betrug über Steuervergehen bis hin zu insolvenzrechtlichen Straftatbeständen geben. Ich will die die Geschichte daher hier nur kurz anreißen und ich werde die Namen einiger Beteiligter nennen, weil ich andere Betroffene bitte, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Nutzen Sie dazu das Kontaktformular (hier ist der Link), ich melde mich bei Ihnen.

Ich habe 2018 meinen ersten Autorenvertrag mit Jan Fischer, dem Eigentümer des J.K. Fischer Verlages, geschlossen. Jan und ich haben uns damals auch privat angefreundet und ich war oft als Gast auf Urlaub in seinem Haus auf Mallorca. Daher habe ich ihm vertraut und mich viele Jahre lang hinhalten lassen, weil die Auszahlung der Autorenhonorare nach Russland natürlich kompliziert war. Aber da der Verlag boomte hielt ich mein Geld dort für sicher, zumal ich es nicht dringend brauchte und es ohnehin für eine größere Anschaffung zurücklegen wollte.

Später hat Fischer sich als Partner einen gewissen Frank Terhaag, ins Boot geholt, der nach und nach das Ruder im Verlag übernommen hat. Fischer hat sich dann Ende 2021 aus dem Geschäft zurückgezogen und wollte nur noch stiller Teilhaber bleiben.

Da Frank Terhaag sehr viel Wert darauf legt, wenig Spuren im Netz zu hinterlassen und er im ursprünglichen J.K. Fischer Verlag nicht als Gesellschafter geführt wird, weil Fischer und Terhaag für die Zusammenarbeit weitere Verlage gegründet haben, füge ich – um Verwechslungen mit Unbeteiligten zu vermeiden – hinzu, dass Terhaag nach den mir vorliegenden Informationen in Berlin lebt und eine Firmenadresse in der Berliner Schloßstrasse hat.

Im letzten Jahr begannen die Probleme. Terhaag hat ein Netz aus Verlagen im In- und Ausland eröffnet, weil – wie er mir sagte – meine Bücher zu problematisch für einen in Deutschland ansässigen Verlag seien. In Wahrheit scheint er das Firmengeflecht genutzt zu haben, um den Verlag auszuplündern. Darauf deuten die mit vorliegenden Informationen hin, die aber noch nicht gesichert sind.

Mein letztes Buch, das „Ukraine-Kartell“, hat Terhaag über eine Landingpage verkauft, die zu einem extra dafür gegründeten Verlag führte und die schon seit einiger Zeit abgeschaltet ist.

Zum Jahresende 2023 haben wir über die Auszahlung meiner Honorare und Provisionen gesprochen, denn es hatte sich eine beträchtliche Summe angehäuft. Ab Ende Dezember war Terhaag für mich dann plötzlich nicht mehr erreichbar, dafür meldete sich Anfang Januar der Verlagsmitarbeiter Matthias Branscheidt bei mir und teilte mir mit, es gebe einige Probleme, aber man arbeite daran. Er hat mich bis April mit allen möglichen Versprechungen weiter hingehalten, bis auch er plötzlich nicht mehr erreichbar war.

Inzwischen ist auch die Webseite des Verlages abgeschaltet. Offenbar wurde der Verlag ausgeplündert und bewusst in die Pleite geschickt. Ich weiß nicht, ob Frank Terhaag alleine die treibende Kraft dahinter war, oder ob auch Jan Fischer beteiligt war, der mich Ende April kontaktiert und mir mitgeteilt hat, er sei auch von Terhaag betrogen worden.

Inzwischen habe ich den Anti-Spiegel, der von Terhaag auch technisch betreut wurde, auf einen russischen Server geholt und ein Team von IT-Spezis angesetzt, die die Quellcodes der Seite durchforstet haben. Dabei haben sie einige interessante Dinge festgestellt, über die ich hier noch nicht sprechen möchte, die aber auf einen von langer Hand geplanten Betrug durch Terhaag hindeuten. Auch diese Details werden Teil der juristischen Auseinandersetzungen sein, weshalb ich darüber noch nicht berichten will.

Ich werde hier (noch) keine weiteren Details bekannt geben, da wir derzeit noch einige Nachforschungen anstellen und dann entsprechende Strafanzeigen und Klagen einreichen werden. An dieser Stelle möchte ich jedoch alle, die möglicherweise ebenfalls Opfer dieser Herrschaften geworden sind, bitten, sich bei mir zu melden.

Weitere Details werde ich zu gegebener Zeit und in Absprache mit meinen Anwälten veröffentlichen. (Anmerkung: Am Tag nach dieser Veröffentlichung gab es eine neue Entwicklung, über die ich am Ende dieses Artikels in einem Nachtrag berichte)

Ohne Ihre Unterstützung könnte ich den Anti-Spiegel nicht betreiben!

Ich betreibe den Anti-Spiegel alleine und im Hauptberuf, aber meine Rechnungen muss ich, wie jeder andere, auch bezahlen, daher bin ich auf Unterstützung angewiesen.

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Mich zu unterstützen ist sehr einfach. Das geht entweder über Kryptowährungen oder über mein russisches Konto.

Auf Telegram hat jeder User eine Wallet, die man kinderleicht aktivieren kann: Man gibt in die Telegram-Suche einfach „@Wallet“ ein und schon öffnet sich ein Chat mit einem Bot. Man kann sein Wallet dann mit nur wenigen Klicks aktivieren, was keine zehn Sekunden dauert. In diesem Video wird das sehr ausführlich und mit vielen Zusatzinformationen erklärt, allerdings kann man das auch ohne das Video kinderleicht selbst machen.

Im Telegram-Wallet stehen drei Coins zur Auswahl, die man kostenlos an andere User überweisen kann. Dazu braucht man nur den Namen des Users. Daher können Sie mich nun über Telegram unterstützen, indem Sie einfach Coins an @HelpingThomas oder an die unten angegebenen Wallets schicken.

Auch Coins zu bekommen, ist denkbar einfach, man kann sie mit seiner Kreditkarte kaufen. Das funktioniert wie auf einem Marktplatz. Man drückt auf einen Knopf und entscheidet, ob man Coins in eine normale Währung (in Deutschland wahrscheinlich Euro) tauschen oder umgekehrt für Euros Coins kaufen möchte. Dann erscheinen Angebote anderer User und wenn einem ein Angebot gefällt, klickt man es an und der Tausch wird eingeleitet. Wie das funktioniert, wird in diesem kurzen Video erklärt.

Für „Fortgeschrittene“ Coin-Benutzer sind hier meine Wallet-Nummern für diverse Coins:
USDT über TRC20: TTQAaVUiQe9tkMTBAqPKHNXAovXAXt4TfG
Für Bitcoin: bc1qn3vt5xeldttv7upujxhe6ahhs6gvvpx6knda89
Für Ethereum: 0xcCde54dDE64ad6F3a474BCCC519111127903d8CC

Meine Kartennummer, auf die Sie, wenn Sie ein russisches Bankkonto haben, überweisen können, lautet 2202 2029 4924 5256

Nachtrag zu den Problemen mit dem Verlag

Nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe, hat sich am nächsten Tag der Verlagsmitarbeiter Matthias Branscheidt, der mich von Januar bis April mit allen möglichen Versprechungen hingehalten und dann ab Mitte April plötzlich alle meine Nachrichten und Versuche einer Kontaktaufnahme ignoriert hat, bei mir gemeldet. Laut seiner Aussage wurde auch er betrogen und hat angeblich kein Gehalt mehr bekommen und daher inzwischen beim Verlag gekündigt.