Ich will mich erst einmal bei allen Stammlesern für die Geduld bedanken, denn vor allem im November bin ich mit dem Anti-Spiegel sehr stiefmütterlich umgegangen und habe nur sehr wenige Artikel veröffentlicht. Die Stammleser wissen, dass hier normalerweise im Durchschnitt drei Artikel täglich veröffentlicht werden und dass es eigentlich fast nie Tage gibt, an denen ich gar nichts veröffentliche. Solche Tage gab es im November leider viele, wobei ich aber Glück hatte, denn die beherrschenden Themen in den Medien waren die Flüchtlingskrise an der polnisch-weißrussischen Grenze und die Energiekrise in Europa. Über beide Themen habe ich schon viel geschrieben und etwas wirklich revolutionär Neues ist ja nicht passiert.

Trotzdem habe ich in der nächsten Woche einiges nachzuholen und werde viel schreiben.

Die am schwersten zu ertragende Recherche meines Lebens

Wenn Sie nicht wissen, worum es in dem neuen Buch geht, lesen Sie bitte meine beiden Artikel darüber. Da sie aufeinander aufbauen, lesen Sie bitte zuerst diesen und dann diesen.

Die Arbeit an dem Buch war sehr anstrengend, nicht nur, weil es viel Arbeit war und ich zwei Monate praktisch kein Privatleben hatte, sondern es war vor allem moralisch sehr belastend. Mr. X und ich haben fast täglich lange telefoniert und waren ehrlich schockiert über das, was alles ans Licht gekommen ist, als ich die Netzwerke, die er mit seiner Software aufgedeckt hat, „per Hand“ untersucht habe und er meine Erkenntnisse gegengeprüft hat. Die Metadaten von Mr. X zeigen „nur“ viele Verbindungen und meine Aufgabe war es, jede Verbindung zu überprüfen und nachzuschauen, worum es dabei genau geht.

Dass wir in so kurzer Zeit so viele Verbindungen überprüfen konnten, ist keine Zauberei, denn vieles hat sich wiederholt oder bestätigt und je weiter die Arbeit ging, desto einfacher wurde sie, weil wir immer wieder auf schon Bekanntes gestoßen sind. Das werden Sie auch beim Lesen des Buches bemerken, denn zu Anfang werden Sie von den vielen Namen und Organisationen regelrecht erschlagen, aber irgendwann (so ab Seite 100) werden Sie immer mehr „alte Bekannte“ finden und die Strukturen werden sichtbar und verständlich. Und so, wie Sie das beim Lesen erleben werden, so haben wir es auch bei der Arbeit an dem Buch erlebt, und je weiter wir kamen, desto einfacher wurde es.

Die Arbeit an dem Buch war sehr belastend, denn wir waren beide ehrlich schockiert und entsetzt, als wir gesehen haben, was derzeit unbemerkt von der Öffentlichkeit abläuft. Die Leute, die das tun, sind sich ihrer Sache sehr sicher, denn sie verbergen es nicht einmal. Es war erschreckend, was man alles in öffentlich zugänglichen Quellen darüber erfahren kann, woran die WHO oder bestimmte NGOs derzeit arbeiten. Die schreiben darüber nämlich selber ganz offen, man muss nur wissen, wo auf deren Seiten man suchen muss. Und das hat die Software gewusst, unsere Aufgabe war es nur noch, das zu lesen und zu überprüfen und weiter „zu graben“. Wir möchten gar nicht wissen, was hinter verschlossenen Türen passiert, nachdem wir gesehen haben, was alles öffentlich sichtbar geschieht.

Ich kann hier nicht ins Detail gehen und werde das auch vor der Veröffentlichung des Buches nicht tun. Der Grund ist, dass die Geschichte so komplex ist, dass ich sie nicht in einem Artikel oder einer Artikelserie darstellen kann. Ich werde erst über die Erkenntnisse berichten, wenn Sie die Möglichkeit hatten, das Buch zu lesen. Ohne das würde alles, was ich schreibe, sich vollkommen „irre“ anhören.

Ich habe das Buch im Format A5 geschrieben und es hat etwa 420 Seiten. Um Papier zu sparen, wird der Setzer des Verlages die Seitenzahl verringern. Dazu gibt es Tricks, wie zum Beispiel die Schriftgröße oder die Seitenumbrüche zu verändern und so weiter. Vermutlich wird das Buch in gedruckter Form etwa 320 oder 330 Seiten haben.

Ab wann kann man das Buch vorbestellen?

Ich bekomme sein Wochen täglich Mails mit der Frage wann und wo man das Buch vorbestellen kann. Hiermit entschuldige ich mich bei allen, die geschrieben haben, denn ich habe keine einzige dieser Mails beantwortet. Ich werde sofort berichten, wenn das Buch vorbestellbar ist, was vermutlich Ende November oder Anfang Dezember der Fall sein wird.

Ich habe das Buch heute abgeschlossen und es zum Lektorat geschickt. Nach dem Lektorat schaue ich nochmal drüber, dann geht es zum Setzer und auch über den endgültigen Satz schaue ich als Autor noch einmal drüber. Bis das Buch in Druckerei geht, wird es also sicher noch zwei Wochen dauern.

Damit das Buch vorbestellt werden kann, muss noch ein Cover entworfen werden, daran arbeitet der Verlag gerade und ich bin schon sehr neugierig, welche Vorschläge der Verlag machen wird. Wenn das Cover fertig ist, wird das Buch vorbestellbar sein.

Weitere Fragen, die mir gestellt werden

Viele Leser (und auch Freunde von mir) stellen mir fast immer die gleichen Fragen. Zum Beispiel „welche Software hat Mr. X benutzt?“ Oder „was steckt wirklich hinter der Pandemie?“

Zur ersten Frage kann ich sagen, dass wir sie im Nachwort des Buches beantwortet haben.

Bei der zweiten Frage wird es komplizierter, denn in dem Buch zeigen wir mehrere Dinge auf, zum Beispiel wer die Pandemie wie vorbereitet hat. Dass sie vorbereitet wurde und nicht wie eine Naturkatastrophe über uns gekommen ist, ist sicher. Das mag für viele verrückt klingen und das ist Okay, denn Sie haben das Buch noch nicht gelesen. Nach der Lektüre des Buches dürften nur noch die eingefleischesten „Zufallstheoretiker“ dem widersprechen, denn man muss schon sehr fest an sehr, sehr viele Zufälle glauben, die immer den gleichen Leuten, die erst etwas finanziert haben und dann daran verdienen, in die Hände spielen, um nach der Lektüre des Buches noch der Meinung zu sein, die Pandemie sei quasi vom Himmel gefallen.

Wir zeigen in dem Buch mit Quellenangaben auf, wie das abgelaufen ist, wer wann was finanziert hat und wer heute woran verdient. Und die Quellen sind keine dubiosen Seiten von Verschwörungstheoretikern, wir verweisen auf das, was die Organisatoren und Netzwerke selbst veröffentlicht haben. Dass sie damit so offen umgehen, zeigt, wie sicher sie sich sind, dass sie damit durchkommen. Und leider haben wir überhaupt keine Zweifel daran, dass sie damit durchkommen werden, denn die Netzwerke sind so mächtig und die Vorbereitung war so perfekt, dass sie nichts mehr aufhalten kann. Das ist frustrierend, aber es ist leider eine der Erkenntnisse, die wir gewonnen haben.

Aber die Frage, was – abgesehen von ein paar hundert Milliarden Dollar Gewinn für die Organisatoren – hinter der Pandemie steckt, ist nur sehr bedingt Thema des Buches. Wir haben uns in dem Buch auf die nachprüfbaren Fakten konzentriert, wir spekulieren nicht über die Ziele der Organisatoren. Das darf jeder Leser nach der Lektüre des Buches selber tun.

Erst im Nachwort des Buches gehen wir kurz darauf ein, aber die Ziele der Organisatoren der Pandemie sind nicht Thema des Buches. Das Thema des Buches ist, wer die Pandemie wie vorbereitet hat und vor allem, wie diese Vorbereitungen dann nach dem Beginn der Pandemie umgesetzt wurden. Dass das so abgelaufen ist, kann man sehen und belegen, was darüber hinausgeht ist Spekulation. Uns war es wichtig, in dem Buch nicht zu spekulieren, sondern bei den belegbaren und nachprüfbaren Fakten zu bleiben.

Wir haben zwar durchaus Ideen, was dahinter stecken könnte, und im Nachwort des Buches verlieren wir darüber ein paar Worte, aber dazu recherchieren wir gesondert und wir denken darüber nach, über das Thema ein eigenes Buch zu schreiben, wenn sich das ausreichend „verdichtet“.

Welche Rolle spielen Russland und China?

Zur Rolle Russlands und Chinas möchte ich noch nicht viel sagen, denn auch auf die Frage gehen wir im Nachwort des Buches ein. Aber schon die Tatsache, dass wir diese Frage erst im Nachwort behandeln, zeigt, dass Russland und China bei der Vorbereitung der Pandemie – nach unserer Erkenntnis – keine Rolle gespielt haben. Wir haben in den tausenden Verbindungen keine Hinweise auf Russland oder China gefunden.

Dabei gab es eine Ausnahme, denn aus den Metadaten von Mr. X ging eine Verbindung nach China hervor, die sich jedoch bei unserer Überprüfung als irrelevant erwiesen hat. Das gilt für einige der Verbindungen, die in den Metadaten wichtig ausgesehen haben, von denen sich aber bei der Überprüfung herausgestellt hat, dass sie bei der Vorbereitung der Pandemie keine Rolle gespielt haben.

Umso interessanter wurde aber das, was nach der Überprüfung übrig geblieben ist. Da haben wir viele Überraschungen gefunden und Mr. X und ich haben bei unseren Telefonaten manches Mal festgestellt, dass wir das, was wir gerade gesehen haben, eigentlich lieber nie erfahren hätten. Es war wirklich die moralisch am schwersten zu ertragende Recherche meines Lebens.

Sorry, dass ich noch nicht mehr sagen kann, aber wenn Sie das Buch lesen, werden Sie verstehen, dass man seinen Inhalt wirklich nicht „mal eben kurz zusammenfassen“ kann, weshalb ich wahrscheinlich erst etwa Mitte Januar über Details berichten werde, wenn das Buch im Handel ist und Sie die Gelegenheit hatten, es zu lesen. Übrigens kommt das Buch nach jetzigem Stand und Auskunft der Druckerei am 4. Januar in den Handel, was bedeutet, dass auch die Vorbestellungen, die demnächst möglich werden, ab dem 4. Januar verschickt werden. Aber dazu werde ich gesondert schreiben, wenn das Buch vorbestellbar ist.

Danksagung

Wie immer, wenn ich „In eigener Sache“ schreibe, will ich die Gelegenheit natürlich auch dieses Mal wieder nutzen und allen Lesern danken, die mich mit PayPal-Spenden unterstützen. Ohne Sie könnte ich den Anti-Spiegel nicht betreiben.

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014, das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ oder „Abhängig beschäftigt“ kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Ich verspreche, dass es dieses Wochenende endlich wieder einige neue Artikel beim Anti-Spiegel gibt, wünsche allen ein schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper