Die Macht des Bill Gates Teil 4: Gekaufte Fakten(checker)
Am 31. Mai habe ich einen Artikel veröffentlicht, der im Detail zeigt, welchen Medien, Medienorganisationen und Medienprojekten Bill Gates Millionen zukommen lässt, um deren Berichterstattung in die von ihm gewollte Richtung zu beeinflussen. In dieser Artikelserie werde ich auf einige konkrete Beispiele eingehen. Faktenchecker Selbsternannte Faktenchecker sind heute zum neuen Wahrheitsministerium geworden, denn sie legen […]
Am 31. Mai habe ich einen Artikel veröffentlicht, der im Detail zeigt, welchen Medien, Medienorganisationen und Medienprojekten Bill Gates Millionen zukommen lässt, um deren Berichterstattung in die von ihm gewollte Richtung zu beeinflussen. In dieser Artikelserie werde ich auf einige konkrete Beispiele eingehen.
Faktenchecker
Selbsternannte Faktenchecker sind heute zum neuen Wahrheitsministerium geworden, denn sie legen fest, was wahr ist und was nicht. Correctiv hat sich vor einigen Monaten blamiert, als es mir eine falsche Aussage unterstellt und dann am Ende seines Artikels meine Kernaussage bestätigt hat, die Details finden Sie hier.
Faktenchecker sind keineswegs unabhängig, wie sie gerne behaupten. Correctiv zum Beispiel nennt neben anderen als Unterstützer des Jahres 2021 zum Beispiel die Rudolf Augstein Stiftung, die correctiv jedes Jahr fünfstellige Summen spendet. Nur, wie soll correctiv den Spiegel objektiv und kritisch auf die Finger schauen, wenn der Spiegel correctiv bezahlt? Gleiches gilt für andere Mainstream-Medien, denn in der Führungsetage von correctiv sitzen viele aktive oder ehemalige Chefredakteure der großen deutschen Medien.
Außerdem lässt sich correctiv auch von den Reichen und Mächtigen, denen kritische und unabhängige Journalisten ja gerade auf die Finger schauen sollen, bezahlen. Correctiv nennt für 2021 unter anderem einige alte Bekannte, die ich von meinen Recherchen über die Macht von Milliardärs-Stiftungen hinreichend kenne. So bekam correctiv 2021 unter anderem Geld von der Open Society Foundation von George Soros, der Adessium Stiftung, der Stiftung „Luminate – Omidyar Network Foundation“ und der Mercator Stiftung.
Das gilt für alle selbsternannten Faktenchecker der Welt, sie alle bekommen viel Geld von einer kleinen Zahl von Milliardärs-Stiftungen, die sich bei der Bezahlung der verschiedenen Faktenchecker jedes Jahr abwechseln, damit es nicht so auffällt, dass die Geldgeber immer der gleiche kleine Kreis westlicher Oligarchen ist.
In meinem Buch „Inside Corona“ habe ich an einem Beispiel aufgezeigt, wie so etwas läuft. Daher hier eine Leseprobe aus dem Buch:
„Da ist es hilfreich, dass man sich im Westen sein eigenes „Wahrheitsministerium“ gründen kann, was heute „Faktenchecker“ genannt wird und gegen „Fake News“ vorgeht. Wenn ein Faktenchecker (und die haben heute alle Medien) die Fakten „checkt“, dann sollen die Leser das Gefühl bekommen, dies sei die Wahrheit, die reine Wahrheit und vor allem die einzige Wahrheit.
Dazu hat sich der Wellcome Trust zusammen mit Gleichgesinnten 2015 First Draft News gegründet die neben dem Wellcome Trust vom Facebook Journalism Project, der Ford Foundation, der Google News Initiative, den Open Society Foundations von George Soros, Twitter und anderen finanziert werden und uns erzählen, was die Wahrheit ist und was Falschinformationen sind. Und natürlich erfahren wir bei First News Draft auch alle „Wahrheiten“ über Covid-19-Impfungen.
Oder zumindest erfahren wir dort das, wovon der Wellcome Trust und seine Milliardärsfreunde wollen, dass wir es für die Wahrheit halten. Solche Organisationen gibt es viele, sie sind jede für sich unwichtig, aber in der Masse sie schaffen beim Leser das Gefühl, dass ganz viele unabhängige Organisationen und Experten zu dem gleichen Schluss kommen, also muss das ja die Wahrheit sein.
So hat der Spiegel zum Beispiel schon im April 2020, als die Pandemie gerade erst begonnen hatte und es noch gar keine Impfstoffe gab, unter der Überschrift „Verschwörungstheoretiker hetzen gegen Bill Gates“ davor gewarnt, dass „Verschwörungstheoretiker den Glauben an Covid-Impfungen untergraben“ könnten. Im Spiegel war zu lesen:
„Claire Wardle, Leiterin der Faktencheck-Organisation First Draft, fürchtet, dass die Hetze gegen Gates zum Beispiel dazu beitragen könne, dass das Vertrauen in Impfungen sinke.“
Wer nicht weiß, was First Draft News ist, der hält die Organisation für seriös, denn sie ist ja laut Spiegel eine „Faktencheck-Organisation“, dabei ist das nur ein bezahltes PR-Organ des Wellcome Trust und seiner Freunde. Derartige kleine Organisationen wie First Draft News gibt es viele und sie kosten nicht viel, nur Büromiete und Gehälter für eine Handvoll Mitarbeiter. Das sind Peanuts im Vergleich zu den sonst eingesetzten Summen, aber die Wirkung auf die Öffentlichkeit ist sehr groß, weil man sich in einem Presse-Artikel problemlos auf eine ganze Reihe von Organisationen mit wohlklingenden Namen berufen kann, die die gewollte Meinung bestätigen.
Dass diese Organisationen von denen gegründet und bezahlt werden, die wollen, dass diese Meinung verbreitet wird, müssen die Leser der „Qualitätsmedien“ ja nicht wissen.“
Die weltweite Dachorganisation der Faktenchecker
Um noch seriöser zu wirken, gibt es sogar eine weltweite Dachorganisation der Faktenchecker. In den USA hat sich eine Zeitung in Florida schon 1975 einen eigenen Faktenchecker gegründet, das sogenannte Poynter Institute. Heute ist das eine mächtige Organisation im Kreise der selbsternannten Wahrheitswächter und 2015 hat Poynter das Internationale Fact-Checking Network gegründet, das für sich in Anspruch nimmt, internationalen Faktencheckern den Ritterschlag zu geben. Aktuell meldet es auf seiner Seite, dass es mehr als 100 „verifizierte“ Mitglieder hat.
Poynter wird von diversen NGOs und Stiftungen finanziert, die mithilfe der selbsternannten Faktenchecker dafür sorgen, dass die von ihnen unterstützten Projekte ins rechte Licht gerückt werden. Besonders interessant ist die Liste der Partner von Poynter, die den Faktencheckern bei Medienkompetenz helfen sollen. Darunter sind: Facebook, Google, Microsoft und auch Töchter von denen, wie zum Beispiel WhatsApp. Auch Luminate, die auch correctiv finanzieren, wird dort genannt. Und natürlich darf das National Endowment for Democracy nicht fehlen. Das ist eine sehr interessante Stiftung, wenn Sie die nicht kennen, erfahren Sie hier mehr darüber.
Auch die Bill and Melinda Gates Foundation hat das Poyter Institute schon mit einem Zuschuss in Höhe von fast 400.000 Dollar bedacht. Allerdings scheint Gates seinen Einfluss auf das Poynter Institute nicht mehr über seine Foundation ausüben zu wollen, sondern über Microsoft, wie die aktuelle Liste der Förderer des Poynter Institutes zeigt.
In meinem Artikel vom 31. Mai über die von Gates finanzierten Medien wurde auch darauf hingewiesen, dass die Liste der Medien und vor allem der Summen, mit denen Gates sie bezahlt, nicht vollständig sein dürfte, obwohl dort schon eine Gesamtsumme von 320 Millionen Dollar zusammenkommt, mit der Gates seine Narrativein die Welt tragen will. Microsoft übernimmt ebenfalls einen Teil der Kosten und wie viel Microsoft dafür über die Jahre bezahlt hat, ist nicht bekannt.
Warum das wichtig ist
Wie schon gesagt, erwecken die Medien gerne den Eindruck, dass viele voneinander unabhängige Organisationen (also NGOs, Stiftungen, etc.) und auch noch unabhängige Faktenchecker alle zu dem gleichen Ergebnis kommen. Der Leser der „Qualitätsmedien“ hat daher den Eindruck, dass das, was sie behaupten, ja die Wahrheit sein muss, wenn so viele Experten das sagen.
Wenn die Leser „Qualitätsmedien“ wüssten, dass all die weltweiten Faktenchecker von immer der gleichen, recht kleinen Gruppe von Milliardären über ihre NGOs und Stiftungen finanziert werden, dann wären sie diesen „Fakten“ gegenüber gleich viel skeptischer. Und dabei spielt das Poynter Institute eine wichtige Rolle, denn als Dachorganisation kann es die Arbeit der internationalen Faktenchecker koordinieren.
Und dafür, wie das in der Praxis funktioniert, schauen wir uns nun ein Beispiel an.
Der offene Brief an YouTube
Am 12. Januar haben 80 internationale Faktenchecker in einem offenen Brief gefordert, YouTube solle „wirksame Maßnahmen“ ergreifen, um effektiver gegen Desinformationen zu der Covid-19-Pandemie und vielen weiteren Themen vorzugehen. Im Klartext wurde YouTube aufgefordert, seine Zensurmaßnahmen gegen vom Mainstream abweichende Meinungen weiter zu verschärfen. Auf die Forderungen im Detail einzugehen, ist nicht nötig, interessanter ist die Frage, wer hinter dem offenen Brief steckt, denn jeder Faktenchecker hat Gründer und Geldgeber, die wiederum Interessen haben.
Wer sich mit Faktencheckern beschäftigt, der stellt fest, dass sehr viele von ihnen von den Internetkonzernen bezahlt und unterstützt werden. Die Internetkonzerne lenken die Faktenchecker direkt und sie lenken sie auch noch über ihre Dachorganisation, zu der sich Poynter erklärt hat.
Daher ist es interessant, sich anzuschauen, wer den offenen Brief, in dem 80 Faktenchecker aus aller Welt mehr Zensur von YouTube gefordert haben, unterzeichnet hat. Ich habe seinerzeit die Liste der Unterzeichner mit der Liste der über 100 Mitglieder des Fact-Checking-Network von Poynter abgeglichen und wenig überraschend waren fast alle Unterzeichner des Briefes an YouTube bei Poynter organisiert.
Der Brief an sich selbst
Wir haben also eine Situation, in der Internetkonzerne wie Google eine Dachorganisation und auch viele ihrer Mitglieder bezahlen und diese Mitglieder schreiben dann einen offenen Brief, in dem sie von der Google-Tochter YouTube fordern, sie möge für mehr Zensur sorgen. Google hätte den Brief auch gleich an sich selbst schreiben können.
Aber so funktioniert das Spiel: Google konnte sich ein wenig zieren und dann auf Druck der nur der Wahrheit verpflichteten internationalen Faktenchecker nachgeben und seine Zensur verschärfen. Google konnte seine Hände in Unschuld waschen, denn es wurde ja von den Wahrheitswächtern gedrängt, gegen das vorzugehen, was die (die von Google bezahlt werden) als Falschinformationen ansehen.
Und dass Google und YouTube die Zensur seitdem weiter verstärkt haben, ist kein Geheimnis.
Die Interessen von Bill Gates
Und natürlich war auch Bill Gates einer derer, die sich mehr Zensur gewünscht haben, denn Bill Gates ist der wichtigste Profiteur der Pandemie, weil er an den Firmen beteiligt ist, die an der Pandemie das meiste Geld verdienen. Das reicht von Herstellern von Geräten zur Impfstoffproduktion über Impfstoffhersteller bis hin zu den Herstellern der Covid-Tests. Sogar an Firmen, die künstliche Antikörper zur Behandlung von Covid-Erkrankungen herstellen, hat sich Gates rechtzeitig beteiligt.
Daher bezahlt Bill Gates (im Fall der Faktenchecker hauptsächlich über Microsoft) weltweit Faktenchecker, damit die alle Zweifel an den von ihm gewollten Narrativen zerstreuen. In diesem Fall ging es um Covid-19 und vor allem um die Kritik am mRNA-Impfstoff von BionTech/Pfizer, denn Gates ist an BionTech und Pfizer beteiligt verdient an den Impfungen Milliarden.
Die Forderung nach mehr Zensur, vor allem bei der Kritik an Corona-Maßnahmen und mRNA-Impfstoffen, die per Definition eine Gentherapie und keine Impfung sind, war und ist daher eine Herzensangelegenheit von Bill Gates.
Fuck den Checker!
Die selbsternannten Faktenchecker sind reine Propaganda-Instrumente, deren Aufgabe es ist, die politisch gewollten Narrative durchzusetzen und sie werden von denen gegründet und bezahlt, die daran ein Interesse haben. Beispiele dafür habe ich während meiner Arbeit so viele gefunden, dass es den Rahmen sprengen würde, sie hier alle aufzulisten. In ihrer Gesamtheit erzeugen sie für den durchschnittlichen Medienkonsumenten den Eindruck, dass ganz viele unabhängige, nur der Wahrheit verpflichtete, Journalisten und Experten alle zu dem gleichen Schluss kommen – und dann muss das ja wahr sein!
Diese Illusion funktioniert, wie wir täglich daran sehen, dass immer mehr Menschen in sozialen Netzwerken als Beleg für eine These inzwischen Artikel von Faktencheckern verschicken, anstatt selbst zu recherchieren und Originalquellen zu suchen.
In meiner Arbeit habe ich mich sehr viel mit der Macht der NGOs und Stiftungen beschäftigt und in meinem Buch „Abhängig beschäftigt“ bin ich auf das Thema im Detail eingegangen. Nachdem ich mich so viel damit beschäftigt habe, kenne ich auch die Finanziers dieser selbsternannten Wahrheitswächter – und es handelt sich dabei um eine recht kleine Gruppe von vielleicht 20 Stiftungen (und natürlich den Internetkonzernen), von denen man bei jedem Faktenchecker eine oder mehrere unter den finanziellen Förderern findet.
Man kann sich das bei jedem Faktenchecker der Welt ansehen und wer sich deren Finanziers anschaut, der stellt fest, dass sich dabei eine Gruppe von etwa 20 Stiftungen (und natürlich die Internetkonzerne) herauskristallisiert, die über ihre finanziellen Zuwendungen dafür sorgen, dass die Wahrheitswächter das zur Wahrheit erklären, was die wenigen Superreichen, die hinter den Stiftungen stehen, wollen.
Dabei wechselt man sich jedes Jahr ein wenig ab. 2020 waren unter den finanziellen Unterstützern von correctiv zum Beispiel folgende „übliche Verdächtige“: Soros, Luminate, Google, Twitter, Mercator und Adessium (Adessium ist eine besonders interessante Stiftung, über die ich in einem anderen Zusammenhang berichtet habe). 2019 wurde correctiv unter anderem von folgenden der „üblichen Verdächtigen“ unterstützt: Mercator, Adessium und Soros. Für 2018 nennt correctiv unter anderem: Omidyar (also Luminate), Soros, Mercator, Adessium und Google. Und so wechselt man sich jedes Jahr ab und dieses Spiel kann man bei allen internationalen Faktencheckern beobachten, die im Mainstream zitiert werden, und es sind immer die gleichen etwa 20 Finanziers.
Im nächsten Teil dieser Serie werde ich zeigen, wie und mit welchem Ziel Bill Gates führende europäische Medien bezahlt.